2026 KW23 Report über das Portfolio des Investmentclub-Aktienfonds
Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank.
Bitte beachten Sie: Bei dieser Aufstellung handelt es sich um das Musterportfolio des ACC. Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte.
Bei Anregungen und Feedback erreichen Sie uns gerne per email. Ihre Ansprechpartner sind:
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Was ist diese Woche (KW23/2026) an den Börsen geschehen?
Entgegen den Behauptungen von US-Präsident Trump, der einen „Deal“ mit dem Iran in Aussicht gestellt hatte, eskalierte der Krieg wieder. Die Märkte erwarten nun mehrheitlich von der US-Notenbank eine Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte in den kommenden Monaten. Vor allem bei den heiß gelaufenen US-Technologieaktien setzten darauf deutliche Gewinnmitnahmen ein. Der Nasdaq-100 verlor auf Wochensicht -4,5 Prozent, steht aber noch +14,7 Prozent höher als bei Jahresbeginn. Der DAX verlor in dieser Woche -1,4 Prozent, womit das bescheidene Plus im laufenden Jahr auf nur noch +1,1 Prozent mehr als halbiert wurde. Die meisten anderen Aktienindizes veränderten sich in dieser Woche letztendlich um weniger als ein Prozent.
Wie hat sich der Anteilswert des Investmentclubs / Investmentfonds entwickelt?
Der ACC Alpha select Anteilswert wurde auf Basis der Schlusskurse vom Donnerstag mit 43,41 Euro berechnet. Gegenüber dem Wert auf Basis der Schlusskurse vom Donnerstag der Vorwoche ist das ein Rückgang um -0,40 Euro bzw. -0,9 Prozent. Im laufenden Jahr (Jahreswechsel 42,01 Euro) schrumpft unser Plus damit auf +3,3 Prozent (immerhin das Dreifache des DAX-Plus). Das Netto-Plus beim ACC Alpha select Anteilswert über ein Jahr liegt jetzt bei +14,9 Prozent (MSCI World in Euro +23,6 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +18,4 Prozent, Mischfonds +13,5 Prozent) und über drei Jahre bei +41,1 Prozent (MSCI World in Euro +63,2 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +42,7 Prozent, Mischfonds +29,1 Prozent). Über fünf Jahre beträgt das Plus des Anteilswertes jetzt +35,3 Prozent (MSCI World in Euro +84,7 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +42,6 Prozent, Mischfonds +23,7 Prozent). Dies bestätigt das angestrebte Ergebnis der Strategie: Aktienfonds-ähnliche Erträge bei Mischfonds-ähnlichen Risiken.
Welche positiven Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochengewinner)
Die in diesem und dem folgenden Abschnitt genannten Kursveränderungen beziehen sich jeweils auf die Woche bis einschließlich Freitag, weichen also vom Zeitpunkt der Anteilswertberechnung um einen Tag ab.
Angeführt wird unsere Gewinnerliste in dieser Woche von zwei leider kleinen Positionen: Mediclin und Deutsche Rohstoff, bevor auf Platz 3 aber unsere größte Position, Fairfax Financial, folgt.
Mediclin gewannen in dieser Woche (trotz Dividendenabschlags) +12,3 Prozent (auf 4,20 Euro, Einstand 3,16 Euro, Buchgewinn 32,8 Prozent). Die Hauptversammlung hatte alle Beschlussvorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat angenommen. Die Ergebnisentwicklung sei insbesondere durch gezielte Effizienzsteigerungen und strukturelle Optimierungen unterstützt. Der erfolgreiche Verlauf des Geschäftsjahres 2025 bestätige, dass die strategische Ausrichtung Wirkung zeige. Mediclin verfüge weiterhin über eine solide Finanzbasis und profitiere von einer stabilen Nachfrage. Gleichzeitig bleibe das Marktumfeld durch regulatorische Entwicklungen und strukturelle Anpassungen im Krankenhaussektor geprägt: Der Konzern sieht sich für die damit einhergehenden Herausforderungen dennoch gut positioniert. Fundamental bleibt Mediclin attraktiv (unter-) bewertet und mit der starken Impulsbewegung des Aktienkurses auf ein neues Vier-Jahres-Hoch wurde der seit Anfang 2025 ausgebildete sekundäre Aufwärtstrend bestätigt.
Deutsche Rohstoff profitierten weiter vom hohen Ölpreis und dem gut laufenden Ölfördergeschäft der US-Tochterunternehmen: +11,5 Prozent (auf 110,40 Euro, Einstand 54,20 Euro, Buchgewinn 103,7 Prozent). Die operative Entwicklung des US-Öl- und Gasgeschäfts verlaufe weiterhin sehr positiv, meldete das Unternehmen. Das Bohrprogramm 2026 werde planmäßig umgesetzt und bestätige erneut die hohe Qualität der Flächen im Powder River Basin sowie die operative Leistungsfähigkeit der verantwortlichen Tochtergesellschaft 1876 Resources. Der erste Bohrplatz des aktuellen Entwicklungsprogramms, das Dillon/Billings Pad, mit vier Bohrungen in die Niobrara-Formation, sei Mitte Mai erfolgreich in Produktion überführt worden. Der Anteil von 1876 an den Bohrungen liegt bei 98 Prozent. Mit durchschnittlich 1.500 BOPD pro Bohrung nach drei Wochen produzieren die vier Bohrungen deutlich mehr als vergleichbare Bohrplätze in Wyoming. Die starke Performance sei auch ein Indikator dafür, dass das weiter verbesserte Completion Design zu signifikant höherer Produktion führe. Zusätzlich seien in den letzten Maitagen zwei weitere Bohrungen auf dem sogenannten Lost Springs Pad in Produktion gebracht und mit dem Flowback begonnen worden. Insgesamt erwartet die Deutsche Rohstoff bis Ende des zweiten Quartals 2026 den Produktionsstart von elf eigenen „operated“ Bohrungen sowie neun „non-operated“ Bohrungen. Darunter befinden sich erstmals auch drei eigene Drei-Meilen-Bohrungen mit einem Working Interest von über 80 Prozent, die aktuell fertiggestellt würden. Durch die längeren Bohrungen werden zusätzliche Effizienzpotenziale erwartet. Auf Nettobasis sollen bis zur Jahresmitte damit rund 14 Nettobohrungen in Produktion überführt werden. Im Gesamtjahr 2025 wurden lediglich 9 Nettobohrungen in Produktion genommen. Ab Juli sollte die Produktion damit auf über 20.000 BOEPD steigen und auch im gesamten 2. Halbjahr über 20.000 BOEPD liegen. Bis Anfang des vierten Quartals 2026 ist die Inbetriebnahme weiterer zwölf Bohrungen geplant, gefolgt von weiteren Bohrungen im vierten Quartal. Der bisherige Verlauf des Bohr- und Entwicklungsprogramms bestätige den geplanten Zeitablauf. Auch die aktuellen Kosten entsprechen der Planung. Die hohe Flexibilität der US-Tochterfirmen erlaube weiterhin eine kurzfristige Anpassung des Entwicklungsprogramms an Markt- und Preisentwicklungen. Das aktuelle Bohrprogramm der US-Tochter 1876 Resources sieht insgesamt 26 eigene Bruttobohrungen vor. In Abhängigkeit von der Ölpreisentwicklung könnten auch über 30 Bohrungen abgeteuft und in die Produktion überführt werden. Die Tochtergesellschaft Bright Rock Energy konnte ihre Flächenposition in Ohio in den vergangenen Wochen durch weitere Akquisitionen ausbauen. Damit schaffe die Gesellschaft die Voraussetzungen, um im Laufe des dritten Quartals die notwendigen Vorarbeiten für die Zusammenlegung und Entwicklung eigener Bohrplätze („Unitization“) zu beginnen und im Jahr 2027 erste Bohrungen in der Utica/Point Pleasant-Formation niederzubringen. Die Deutsche Rohstoff AG sieht in Ohio ein sehr attraktives Entwicklungspotenzial. Nachdem sich der Aktienkurs seit unserem Einstieg im vergangenen Oktober mehr als verdoppelt hat, werten wir die gute Geschäftsentwicklung eher als Gelegenheit, unsere Gewinne zu realisieren.
Fairfax Financial Holdings erholten sich um +3,5 Prozent gegen den schwachen Markttrend (auf 2.220 CAD, Einstand 346 CAD, Buchgewinn in Euro 300,2 Prozent). Über die Quartalszahlen und die Reaktionen des Marktes hatten wir in den vorausgegangenen Wochen berichtet. Neue Unternehmensnachrichten gab es nicht. Fundamental ist die Aktie auf dem jetzigen Kursniveau (KGV 7,7) ein Kauf; charttechnisch sollte eine Bodenbildung oberhalb von 2.000 CAD gelingen, womit die nunmehr einjährige Seitwärtsbewegung weiterhin als Konsolidierung der hohen Kursgewinne zuvor zu werten ist.
Welche negativen Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochenverlierer)
Der Silberpreis brach (je nach Börse und Währung) auf Wochensicht um rund 10 Prozent ein (auf knapp 68 US-Dollar pro Unze). Gründe dafür sind die Erwartung steigender Zinsen und die erneute Eskalation des amerikanisch-iranischen Krieges. Vom anhaltend hohen Ölpreis gehen inflationstreibende Wirkungen aus, was auch höhere Zinsen mit sich bringen dürfte. Dies lässt bei der zinslosen Anlage in Gold und Silber höhere Opportunitätskosten in Form entgangener Zinsen entstehen.
Vor diesem Hintergrund verloren vor allem die Silber- (und Gold-) Minenbetreiber Pan American Silver -15,9 Prozent (auf 66,24 CAD, Einstand 40,97 CAD, Buchgewinn in Euro 59,4 Prozent) und Coeur Mining -15,3 Prozent (auf 16,37 USD, Einstand 22,73 USD, Buchverlust in Euro -27,0 Prozent).
Eine Reihe anderer Kursrückgänge sind auf Dividendenabschläge (vgl. unten „Wie hoch ist die Barreserve?“) und das allgemein schwächere Marktumfeld zurückzuführen.
Welche Transaktionen gab es diese Woche?
Nachdem wir in den Vorwochen unsere Barreserve durch (Teil-) Gewinnmitnahmen aufgestockt hatten, haben wir in dieser Woche keine Veränderungen an unserem Portfolio veranlasst.
Wie hoch ist die Barreserve?
Das Euro-Kontoguthaben ist durch weitere Dividendeneinnahmen auf 938.423 Euro gestiegen; der Anteil am Fondsvermögen ist gegenüber der Vorwoche von 12,8 auf 13,2 Prozent.
Die europäischen Großbanken Deutsche Bank und Société Générale schütteten ihre Dividenden für 2025 aus: Die Deutschen zahlten 1,00 Euro pro Aktie, zusammen für unsere 3.000 Aktien also 3.000 Euro. Im Verhältnis zu unserem Einstandskurs von 8,54 Euro ist das eine Dividendenrendite von 11,7 Prozent. Die Franzosen zahlten ebenfalls 1,00 Euro pro Aktie, zusammen für unsere 4.000 Aktien also 4.000 Euro. Diese Dividende wurde uns ohne Abzug von Quellensteuern gutgeschrieben. Im Verhältnis zu unserem Einstandskurs von 24,73 Euro ist das eine Dividendenrendite von 4,0 Prozent.
Carrefour zahlte 0,97 Euro Dividende pro Aktie, für unsere 8.000 Aktien also 7.760 Euro. Auch diese Dividende wurde uns ohne Abzug von Quellensteuern gutgeschrieben. Im Verhältnis zu unserem Einstandskurs von 24,73 Euro ist das eine Dividendenrendite von 3,9 Prozent.
Mediclin zahlte 0,04 Euro pro Aktie, für unsere 10.000 Aktien also 400 Euro. Im Verhältnis zu unserem Einstandskurs von 3,16 Euro ist das eine Dividendenrendite von 1,3 Prozent.
Die italienische Emak hat 0,03 Euro Dividende pro Aktie ausgeschüttet, für unsere 56.576 Aktien zusammen also 1.697,28 Euro. Dieser Betrag wurde unserem Euro-Konto gutgeschrieben (kein Quellensteuerabzug). Im Verhältnis zu unserem Einstandskurs von 0,88 Euro ist das eine Dividendenrendite von 3,4 Prozent.
Pan American Silver zahlte nach knapp einem halben Jahr wieder eine unterjährige Dividende. Im Dezember waren es noch von 0,14 USD pro Aktie, jetzt 0,18 USD, nach Abzug der Quellensteuern (in Höhe von 121,50 USD) 688,50 USD für unsere 4.500 Aktien. Das kanadische Minenunternehmen zahlt seine Dividende nicht in Kanada-Dollar, sondern in US-Dollar. Die Gutschrift erfolgt auf unserem USD-Konto. Wir gehen von weiteren Dividendenerhöhungen aus.
Die Liste der bei Auslandsaktien abgeschlagenen Dividendenzahlungen, die noch nicht unseren Konten gutgeschrieben wurden, hat sich damit um Pan American Silver und Carrefour verkürzt. Es verbleiben noch als Forderungen die jüngsten Dividenden von OceanaGold, Itochu, Nippon Sanso, Aperam, Coeur Mining und Newmont Mining.
Die Fremdwährungsguthaben sind durch die Dividende von Pan American Silver gestiegen: Unser US-Dollar-Guthaben beläuft sich jetzt auf 98.176 USD, was beim aktuellen Wechselkurs von 1,16 USD/EUR einen Gegenwert von 84.572,5 Euro bzw. 1,2 Prozent vom Fondsvermögen darstellt. Noch ohne die nicht verbuchten, aber abgeschlagenen Dividenden beläuft sich der Gegenwert aller Fremdwährungsvermögen umgerechnet zusammen auf 135.169 Euro, was 1,9 Prozent vom Fondsvermögen ausmacht. Zusammen mit dem Euro-Konto haben wir unsere Bankguthaben auf jetzt 1.073.592 Euro erhöht bzw. im Wochenvergleich von 14,7 auf 15,1 Prozent des Fondsvermögens. Die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile ist in dieser Woche praktisch unverändert (plus 2 Anteile auf 163.267 Anteile). Das Fondsvermögen beträgt 7.109.622 Euro.
Aktuelle strategische und taktische Überlegungen
„Buy the dip“ – Jeden Kursrücksetzer für Käufe nutzen. Das war in den zurückliegenden Jahren bei den Aktien der großen US-Tech-Konzerne richtig. Wer glaubt, dass das so bleibt, hat jetzt wieder eine Kaufgelegenheit.
Eine Marktkapitalisierung von 4,3 Billionen US-Dollar (Beispiel Nvidia) bedeutet, dass (ob direkt als Aktionär oder indirekt über Fonds) eine Million Anleger jeder 4,3 Millionen US-Dollar in dieser Aktie halten. Oder 10 Millionen Anleger jeder 430.000 Dollar. Oder, wahrscheinlich realistischer, 100 Millionen (!) Anleger jeder 43.000 Dollar. Das Rechenexempel zeigt: Diese Aktien hat statistisch gesehen (fast) jeder Anleger. Und zwar reichlich davon, zumindest im Durchschnitt. Diese Aktien sind „Mainstream“. Es ist nicht originell, Nvidia-Aktien zu haben. Die Aktie hat ein Gewicht von über fünf Prozent im MSCI Weltindex. Trotzdem konzentrieren sich auch die meisten Long-only-Hedgefonds auf diese Aktien: Über 70 Prozent ihrer Fondsvermögen sind in den 10 einschlägigen Aktien konzentriert.
Der Umstand, dass fast jeder in Nvidia, Apple, Alphabet, Microsoft und Amazon investiert ist, ist auch schon ein wichtiger Grund, warum wir nicht dort investiert sind.
Warum könnten die jüngsten Gewinnmitnahmen diesmal keine gute Gelegenheit zum (Nach-) Kaufen sein?
Erstens: Die Zinswende. Bei Jahresbeginn waren sich die Märkte noch sicher, dass in diesem Jahr die US-Notenbank ihre Leitzinsen senken würde, wahrscheinlich mindestens zweimal um je 25 Basispunkte. Jetzt rechnet der Markt dagegen mit mindestens einer Zinserhöhung im Jahresverlauf. Der Rückenwind, den Tech-Aktien von den Zinsen erhielten, wird damit zum Gegenwind.
Zweitens: Liquiditätsentzug. Jahreslang wussten die Tech-Konzerne nicht wohin mit ihren freien Cashflows. Das hat sich geändert. Die Investitionen in KI-Rechenzentren kosten Milliarden, denen bis auf weiteres keine entsprechenden Einnahmen gegenüberstehen. Die Tech-Konzerne haben begonnen, dem Markt Liquidität zu entziehen: Nach Anleiheemissionen stehen jetzt die Mega-Börsengänge von SpaceX, Anthropic und Open AI bevor. Die ohnehin in Tech-Aktien schon überinvestierten Anleger sollen jetzt weitere Milliarden für neue Tech-Aktien mobilisieren. Das dürfte zu Lasten der Gewichtung der bisherigen Schwergewichte führen.
Wer einen Kursrückgang „buy the dip“ nutzen will, sollte sich vielleicht besser die Edelmetall-Aktien ansehen. Sie reagierten auf den Preisrückgang bei Gold, Silber und Platin jüngst mit höheren Kursverlusten. Eine Analyse des Instituts für Vermögenaufbau (IVA) auf Basis der Kundendepots der V-Bank bezifferte die Investments in Gold und Gold-ETCs mit nur 3,6 Prozent. Es ist also keineswegs so, dass Gold „überkauft“ wäre, im Gegenteil. Und dass die Erwartung höherer Inflation jetzt als ein Argument gegen Gold und Silber angeführt wird, spricht eigentlich antizyklisch auch für verstärkte Gold- und Silber-Investments. Denn längerfristig werden die Gold- und Silberpreise natürlich von steigender Inflation begünstigt. Sollten die Zinsen langsamer steigen als die Inflation, sinken die Realzinsen ja sogar, was ein Preistreiber für Edelmetalle ist. Und ein hoher Preis für fossile Energieträger macht Photovoltaik attraktiver. Dort, wo nicht politisch so stark in den Energiemarkt eingegriffen wird wie in Deutschland, hat der Ölpreisanstieg zu einem starken Nachfrageschub bei Photovoltaikanlagen geführt, die bekanntlich ein großer Nachfrager nach Silber sind.
