KW 44/2015

Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank. Bitte beachten Sie: Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte. Hier der Link zur Internetseite von Ampega.

Bei Anregungen und Feedback erreichen Sie uns gerne per email. Ihre Ansprechpartner sind:
– Dirk Arning (arning@acc-invest.de) – Geschäftsführung, Ansprechpartner für börsenspezifische Informationen
– Klaus J. Ueker (ueker@acc-invest.de) – Geschäftsführer, Ansprechpartner für Mitgliederverwaltung
– Holger Fiegl (info@acc-invest.de) – Administration, Ansprechpartner für Webpage

Wochenkommentar KW 44/2015:

Positive und negative Einflüsse auf die Aktienmärkte hielten sich in dieser Woche mehr oder weniger die Waage. In vielen Einzelfällen sorgte die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse für stärkere Kursbewegungen. Der DAX verzeichnete ein Mini-Wochenplus von 0,5 Prozent, der Euro-STOXX-50 einen kleinen Verlust. Der ACC Alpha select Anteilswert beendete die Woche mit einem Plus von 1,2 Prozent bei 25,79 Euro.

Zu Wochenbeginn haben wir, wie angekündigt, unseren letzten DAX-Future eingedeckt (zu 10.799,5) und unseren Investitionsgrad auch durch Aktienkäufe weiter erhöht.

Mit Abstand größter Kursgewinner dieser Woche in unserem Portfolio ist Samsung Electronics. Die Aktie stieg um 15,8 Prozent auf 466 Euro. Die Geschäftsergebnisse des dritten Quartals fielen bei dem Smartphone-Weltmarktführer sehr gut aus, vor allem aufgrund der Standbeine Mikrochips und Displays. Der Umsatz stieg um fast 9 Prozent auf 51,7 Billionen Won, umgerechnet 41,4 Milliarden Euro, und der Gewinn um 29,3 Prozent auf 5,46 Billionen Won, 4,4 Milliarden Euro. Wir haben unseren Bestand um 250 Aktien zu 470 Euro auf 500 Aktien verdoppelt. Unser durchschnittlicher Einstandspreis beträgt jetzt 423,50 Euro.

Wie angekündigt, haben wir sofort zu Wochenbeginn unseren Bestand in Münchener Rück aufgestockt und Daimler und Airbus nach längerer Zeit wieder ins Portfolio aufgenommen: Wir haben 2.000 Daimler-Aktien für je 79,00 Euro gekauft. Der Aktienkurs hatte sich in Folge der allgemeinen Marktschwäche seit März von seinem 15-Jahres-Rekordhoch bei 95 Euro nach unten entfernt und hatte im September unter dem VW-Abgasskandal gelitten. Mit dem Anstieg über das September-Zwischenhoch bei gut 75 Euro dürfte der Aktienkurs eine untere Umkehr vollzogen haben. Im Rahmen unserer Fundamentalanalyse errechnen wir einen Fair Value von 92 Euro.

Als Turn-Around-Wert haben wir vor Bekanntgabe der Quartalszahlen 1.200 Airbus-Aktien zu 59,92 Euro ins Portfolio aufgenommen. Auch bei Airbus (+5,2 Prozent auf 63,34 Euro) hat der Markt sehr positiv auf die Quartalszahlen reagiert. Umsatz und Auftragseingang liegen über den Erwartungen, so dass die Analysten durchweg zum „Kaufen“ raten mit Kurszielen mehrheitlich zwischen 72 und 75 Euro.

Wir haben 500 Aktien der Münchener Rückversicherung zu 178,60 Euro zugekauft und unseren Bestand damit auf 1.000 Stück verdoppelt. Der durchschnittliche Einstandskurs ist durch den Zukauf auf 149,16 Euro gestiegen. Der Aktienkurs stieg in dieser Woche um 2,1 Prozent auf 181,50 Euro.

Ebenfalls aufgrund eines Kaufsignals aufgestockt haben wir Lufthansa. Wie schon Anfang Oktober haben wir noch einmal 3.000 Aktien zugekauft, jetzt zu 14,075 Euro. Unser Lufthansa-Gesamtbestand ist dadurch auf 13.000 Stück zu durchschnittlich 13,025 Euro gestiegen. Der Markt reagierte auf die sehr guten Quartalsergebnisse allerdings mit Gewinnmitnahmen, so dass der Aktienkurs in dieser Woche um 3,5 Prozent auf 13,43 Euro zurückging. DZ Bank, NordLB und HSBC nennen als Kursziel 15 Euro, Citigroup 16,20 Euro und Equinet sogar 20 Euro. Die eher skeptischen Analysten u.a. von S&P Capital IQ und Credit Suisse verweisen auf den ungelösten Konflikt mit Teilen des Personals und darauf, dass die zuletzt günstigen Treibstoffpreise steigen könnten.

Verkauft haben wir dagegen unseren kleinen Restbestand von 500 IBM-Aktien, weil die Aktie nach schlechten Quartalszahlen ihren Abwärtstrend bestätigte. Wir haben IBM zu 139,70 US-Dollar bei 1,106 US-Dollar pro Euro verkauft. Der größte Teil der Kursverluste in Dollar wurde durch Währungsgewinne ausgeglichen, so dass in Euro nur ein Verlust von rund 4,5 Prozent realisiert wurde. IBM ist der erste Aktienverkauf seit August.

Insgesamt haben wir seit Anfang September das ermäßigte Kursniveau für viele Aktienzu- und neukäufe genutzt. Die Barreserve ist dadurch auf 1,4 Millionen Euro bzw. 19,9 Prozent des Fondsvermögens gesenkt und der Investitionsgrad auf gut 80 Prozent erhöht worden.

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Inventarliste vom 30.10.2015

IL-151030

KW 43/2015

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Wochenkommentar KW 43/2015:

Die Aussichten auf eine anhaltend lockere Geldpolitik vor allem in der Eurozone und in China haben die Kurserholung an den Aktienmärkten weiter unterstützt. Der US-Dollar stieg gegen Euro 2,9 Prozent, was europäische Exportwerte beflügelte. So stieg der DAX um 6,8 Prozent, der S&P-500 um 2,1 Prozent. Der ACC Alpha select Anteilswert stieg um 2,0 Prozent auf 25,48 Euro. Darin sind die hohen Kursgewinne vom Freitag noch nicht enthalten, darunter von Microsoft, die sich mit einem Kurssprung von 10 Prozent an die Spitze von Dow Jones, S&P-500 und Nasdaq setzten. Die Microsoft-Umsätze sanken im abgelaufenen Quartal zwar um 12 Prozent, das profitable Wachstum im Cloud-Geschäft konnte die Schwäche des klassischen PC-Geschäfts aber überkompensieren, so dass der Konzerngewinn unterm Strich um 1,7 Prozent stieg. Das Wochenplus der Microsoft-Aktie beträgt 11,3 Prozent auf 52,87 Dollar. Hinzu kommt noch der Währungsgewinn (2,9 Prozent in dieser Woche bzw. 22 Prozent seit Kauf. Unser Einstandskurs Microsoft liegt bei 26,48 Dollar bei 1,34 Dollar/Euro.)

In absoluten Zahlen lieferten in dieser Woche INDUS Holding und Hannover Rück die größten Gewinnbeiträge, weil es sich um große Aktienpositionen handelt: INDUS Holding (4,6 Prozent vom Fondsvermögen) stiegen um 10,1 Prozent auf 42,01 Euro (Einstand 15,43 Euro, mit Transaktionskosten 15,45 Euro). Die Commerzbank stufte INDUS auf „Buy“ hoch mit Kursziel 51 Euro. Der VW-Skandal werde sich zwar auswirken, die Beteiligungen im Segment Maschinen- und Anlagenbau würden sich aber besser als erwartet entwickeln. Hannover Rück (2,8 Prozent vom Fondsvermögen) stiegen um 9,1 Prozent auf 100,95 Euro (Einstand 51,11 Euro, mit Transaktionskosten 51,18 Euro).

Die Deutsche Bank (diese Woche +6,9 Prozent auf 27,75 Euro, Einstand 28,93 Euro, mit Transaktionskosten 28,98 Euro) ist wohl die umstrittenste Aktie in unserem Portfolio. 2007 hatte der Aktienkurs in der Spitze 100 Euro überschritten. Unser Einstieg ist erst nach dem Niedergang Ende Juli auf ein vermeintliches Kaufsignal hin erfolgt und setzt auf den neuen Vorstandschef John Cryan, der die Bank umkrempelt – auch, wenn dies zunächst einmal zulasten der Dividende gehen sollte. Citigroup wiederholte die Kaufempfehlung mit Kursziel 37 Euro, die australische Macquarie-Bank blieb dagegen bei der Einstufung „Underperform“ mit Kursziel 24 Euro.

BMW (Vorzugsaktien diese Woche +6,8 Prozent auf 73,30 Euro, Einstand 68,44 Euro, mit Transaktionskosten 68,54 Euro) hat im September in China seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,9 Prozent auf 41.154 gesteigert. Im Sommer hatten die BMW-Geschäfte in der Volksrepublik noch schlechter ausgesehen. Auch in Europa und in den USA liefen die Verkäufe gute, so dass weltweit im September 7,8 Prozent mehr BMW verkauft wurden. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat BMW somit 1,64 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft – 7,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Es sieht also nach einem neuen Rekordjahr aus. Die BMW-Vorzugsaktie liegt jetzt noch 26 Prozent unter ihrem Rekordstand, der im März dieses Jahres bei 92,72 Euro erreicht worden war.

Die einzige Aktie, die in dieser Woche einen (leicht) negative Performancebeitrag brachte, ist IBM (-3,8 Prozent auf 144,68 Dollar, Einstand 181,22 Dollar bei 1,37 Dollar/Euro). Die Quartalszahlen fielen einmal mehr enttäuschend aus: Umsatzrückgang und gesenkte Gewinnziele. Mehrere Analysten reduzierten ihre Kursziele. Seit unserem Kauf ist bei uns allerdings nur in US-Dollar ein Verlust von rund 20 Prozent entstanden, weil dem in Euro gerechnet ein ebenso hoher Währungsgewinn gegenüber steht. Dennoch werden wir unsere recht kleine IBM-Position (0,9 Prozent vom Fondsvermögen) verkaufen, wenn die jetzt getestete Unterstützungslinie bei 140 Dollar nicht hält.

Wie angekündigt, haben wir am Montag unseren Positionsaufbau in PNE Wind fortgesetzt. Weitere 10.000 Aktien wurde gekauft, jetzt zu 2,248 Euro, so dass unser durchschnittlicher Einstand auf 2,2535 Euro (mit Transaktionskosten 2,26 Euro) leicht verbilligt werden konnte Bis zum Wochenende stieg die PNE-Aktie um 3,7 Prozent auf 2,33 Euro.

Angesichts der Kursrallye wurde die verbliebene Short-Position im Euro-STOXX-50-Future (10 Kontrakte zu 3.409) vollständig geschlossen und die Short-Position im DAX-Future (1 Kontrakt zu 10.705) auf einen Kontrakt halbiert. Weil sich das bessere Chartbild zum Wochenschluss bestätigte, werden wir zum Wochenauftakt auch den letzten DAX-Future eindecken und mit einer Reihe von Aktienkäufen unseren Investitionsgrad weiter erhöhen: Kaufsignale haben wir für Münchener Rück, Daimler und Airbus erhalten.

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Inventarliste vom 22.10.2015

IL-151022

KW 42/2015

Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank. Bitte beachten Sie: Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte. Hier der Link zur Internetseite von Ampega.

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Wochenkommentar KW 42/2015:

In der vergangenen Woche wurden die Aktienbörsen eher von Unternehmensmeldungen als von Makro-Themen bewegt. Bei Standardwerten überwogen leicht die Kursgewinne, aber der Nebenwerte-Index MDAX verzeichnete einen Wochenverlust von 2,8 Prozent. Der ACC Alpha select Anteilswert veränderte sich wenig und beendete die Woche -wie üblich noch ohne die Einrechnung der Kursgewinne vom Freitag- bei 24,98 Euro.

Wochengewinner in unserem Portfolio wurden die Aktien des Tiefbau-Spezialisten Bauer mit einem Anstieg um 3,8 Prozent auf 18,43 Euro. Die Aktie hat damit endlich den Widerstand bei 18 Euro geknackt, worauf wir unseren Bestand um 3.000 Stück zu 18,63 Euro auf 11.000 Stück zu durchschnittlich jetzt 16,39 Euro aufgestockt haben. Mit 3,0 Prozent vom Fondsvermögen ist Bauer jetzt unsere fünftgrößte Aktieneinzelposition. Nach Großaufträgen aus der Schweiz und Kanada erhielt Bauer jüngst zwei Aufträge aus Südasien: Das Auftragsvolumen für die Schlitzwände und Dammprojekte in Indien und in Bhutan beträgt zusammen rund 70 Mio. Euro. Zudem gab der Weltmarktführer für Ölfeldinvestitionen, der US-Konzern Schlumberger, bekannt, mit Bauer eine neue Generation von Tiefbohranlagen entwickeln und bauen zu wollen. Bauer hatte sicherlich unter dem Rückgang der Geschäfte in Russland, China und dem Nahen Osten zu leiden. Die Nachrichten der vergangenen Monate bestätigt aber unsere Einschätzung, dass Bauer langfristig sehr gut positioniert ist.

Bei Renault setzte sich die Kurserholung fort: Wochengewinn 3,8 Prozent auf 77,55 Euro (Einstand 61,40 Euro). HSBC passte das Kursziel aufgrund der gesunkenen Bewertung für europäische Automobilaktien von 117 auf 100 Euro an. Die Schwäche insbesondere der deutschen Automobilaktien unter dem Eindruck des VW-Diesel-Abgas-Skandals haben wir zum Einstieg bei den Bayerischen Motoren-Werken (BMW) genutzt. Wir haben 1.200 BMW Vorzugsaktien zu 68,44 Euro gekauft. Die letzten Jahre verliefen für BMW sehr erfolgreich. 2014 wurden insgesamt 2,16 Mio. Fahrzeuge (1,8 Mio. BMW, 322.000 Mini und 4.495 Rolls Royce) produziert, der Umsatz erreichte ein Rekordniveau von 80,4 Mrd. Euro (BMW-Börsenwert aber nur gut 50 Mrd. Euro). Das Geschäftsjahr schloss mit einem Rekordgewinn von 5,8 Mrd. Euro ab. Mit dem S&P Langfrist-Rating von A+ ist BMW einer der am höchstgerateten Autokonzerne der Welt. Trotz der Vorkommnisse um VW zeigte sich BMW für 2015 und 2016 optimistisch. Durch den Kursrückgang entstand eine Unterbewertung: Die Vorzugsaktie hat ein KGV unter 10 und eine Dividendenrendite von 3,6 Prozent.

Drittbeste Aktie dieser Woche nach Bauer und Renault ist Pfizer: +3,5 Prozent auf 34,41 US-Dollar (Einstand 18,12 USD). Während US-Biotech-Aktien in einen Abwärtstrend geraten sind, setzte sich der Kursanstieg bei Pfizer fort – wohl auch aufgrund von Fortschritten bei der Krebsimmuntherapie Avelumab.

Grammer gaben rund die Hälfte des hohen Vorwochengewinns aufgrund von Gewinnmitnahmen und einer Gewinnwarnung des Automobilzulieferers Leoni wieder ab: -11,5 Prozent auf 21,86 Euro. Wir sehen in der Leoni-Gewinnwarnung keine Indikation für schlechtere Geschäfte bei Grammer, zumal Grammer vor allem Sitze für Nutzfahrzeuge und Lastwagen herstellt. Das Joint-Venture GRA-MAG mit Magna in den USA feierte in dieser Woche die Produktion des Millionsten Lkw-Sitzes für den US-Markt. Wir haben unseren Grammer-Bestand um 2.000 Stück zu 25,09 Euro auf 6.000 Stück zu durchschnittlich 22,96 Euro aufgestockt.

Samsung Electronics (diese Woche +1,2 Prozent auf 389,15 Euro) verzeichnete unlängst einen Gewinnsprung. Nach zuletzt schwachen Quartalen ist dem Smartphone-Hersteller ein eindrucksvolles Comeback geglückt: Geht es nach den vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal 2015, soll der operative Gewinn im Jahresvergleich um fast 80 Prozent auf 7,3 Bio. Won (6,3 Mrd. US-Dollar) steigen. Zeitgleich kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um immerhin 7,5 Prozent auf 51 Bio. Won bzw. 43,9 Mrd. US-Dollar. Samsung Electronics produziert neben Smartphones und Fernsehgeräten auch Speicherchips, Displays und weitere Komponenten. Wir sind bekanntlich in der Vorwoche mit dem Kauf von 250 Aktien zu 376,26 Euro wieder eingestiegen und würden die Position im Fall einer weiteren Trendverbesserung aufstocken.

In dieser Woche wieder ins Portfolio aufgenommen haben wir PNE Wind. Die Aktie erscheint -auch im direkten Vergleich mit Capital Stage- deutlich unterbewertet. Wir streben eine Positionsgröße von 60.000 Stück an, haben aber am Freitag zunächst mal nur 10.000 Stück zu durchschnittlich 2,259 Euro eingesammelt.

 

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Inventarliste vom 16.10.2015

IL-151016

KW41/2015

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Wochenkommentar KW 41/2015:

Die Aktienmärkte honorierten die Aussicht auf eine zunächst weiterhin lockere Geldpolitik mit Kursgewinnen. Der ACC Alpha Anteilswert stieg in dieser Woche um 2,2 Prozent auf 25,05 Euro.

Beste Aktie dieser Woche in unserem Portfolio ist Grammer, die allein in dieser Woche um 21,7 Prozent (auf 24,69 Euro) stieg (Einstand 21,89 Euro). Europäische Automobilaktien erholten sich. Wir profitierten davon mit Renault, deren Aktienkurs in dieser Woche um 15,9 Prozent (auf 74,75 Euro) stieg (Einstand 61,40 Euro). BayWa stiegen um 11,7 Prozent (auf 32,90 Euro, Einstand 32,65 Euro) und Klöckner & Co um 9,9 Prozent (auf 8,35 Euro, Einstand 8,54 Euro). Gegen den Trend leicht schwächer entwickelte sich nur INDUS Holding, wo der Aktienkurs 1,5 Prozent sank (auf 38,90 Euro, Einstand 15,43 Euro).

Auch die Aktien der Lufthansa setzten ihre Kurserholung fort (+6,7 Prozent auf 13,45 Euro, Einstand 12,45 Euro). Wir haben unseren Bestand in dieser Woche um 3.000 Stück zu 13,315 Euro auf 10.000 Stück aufgestockt. Der durchschnittliche Einstandskurs ist dadurch auf 12,71 Euro gestiegen.

Auch bei ThyssenKrupp und Samsung Electronics sind die Chance für eine Trendwende nach oben gestiegen, so dass wir von beiden Aktien eine Anfangsposition zurückgekauft haben: 2.500 ThyssenKrupp wurden zu 17,658 Euro gekauft und 250 Samsung Electronics zu 376,262 Euro.

Angesichts der verbesserten Trendindikation an den Aktienmärkten haben wir unsere bestehende Absicherungsposition in Index-Terminkontrakten verkleinert: 1 (von 3) DAX-Futures wurde zu 9.839 gekauft und 10 (von 20) Euro-STOXX-50-Futures zu 3.191. Im Durchschnitt hatten wir die 3 DAX-Kontrakte zu 9.959 und die 20 Euro-STOXX-50-Kontrakte zu 3.117,5 verkauft.

Die Barreserve wurde durch die Aktienkäufe vorsichtig auf 2,1 Mio. Euro bzw. 30,7 Prozent verringert.

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Inventarliste vom 09.10.2015

IL-151009

KW40/2015

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Wochenkommentar KW 40/2015:

Nachdem viele Aktienmärkte im Wochenverlauf auf neue Jahrestiefs gefallen waren, hellte sich die Wochenbilanz erst in den letzten Stunden des Freitagshandels etwas auf. Schwache US-Arbeitsmarktdaten lassen eine Verschiebung der für Dezember avisierten US-Leitzinserhöhung erwarten. Beim Euro-STOXX-50 schrumpfte der Wochenverlust auf ein Minus von 0,8 Prozent; beim DAX verbleibt ein Wochenverlust von 1,4 Prozent. Der ACC Alpha select Anteilswert verzeichnete gegen den Wochentrend ein Plus von 0,9 Prozent auf 24,51 Euro. Auch gegenüber dem Jahresbeginn ergibt sich (auch nach Kosten und Steuern) ein kleiner Vorsprung gegenüber Euro-STOXX-50 und DAX (die zudem Vor-Steuern und Vor-Kosten berechnet werden).

Wie angekündigt, haben wir zu Beginn der Woche unseren VTG-Bestand um 3.000 Stück auf 8.000 Stück aufgestockt. Der Zukauf erfolgte zu 24,72 Euro, wodurch unser durchschnittlicher Einstandskurs auf 22,04 Euro steigt (22,07 Euro mit Transaktionskosten). VTG-Aktien avancierten die zweite Woche in Folge zu den größten Kursgewinnern in unserem Portfolio: Nach 13 Prozent in der Vorwoche stieg der Aktienkurs in dieser Woche um 7,9 Prozent auf 26,80 Euro, womit unsere „Einstands-Verteuerung“ am Montag schon 8,4 Prozent Gewinn gebracht hat. VTG ist jetzt nach Indus Holding und Talanx mit 3,3 Prozent des Fondsvermögens unsere drittgrößte Einzelaktien-Position.

Sehr schöne Kursgewinne verzeichneten in dieser Woche auch Lufthansa (+7,1 Prozent auf 12,67 Euro, Einstand 12,45 Euro) und Klöckner & Co (+6,4 Prozent auf 7,60 Euro, Einstand 8,54 Euro). Beste Auslandsaktien dieser Woche sind Pfizer (+3,7 Prozent auf 33,08 USD, Einstand 18,12 USD) und Microsoft (+3,7 Prozent auf 45,57 USD, Einstand 26,48 USD). Dem stehen Kursverluste vor allem bei Smurfit Kappa (-6,6 Prozent auf 23,39 Euro, Einstand 5,34 Euro) und Deutsche Bank (-3,6 Prozent auf 23,80 Euro, Einstand 28,93 Euro) gegenüber.

Bis auf den VTG-Zukauf am Montag erfolgten in dieser Woche keine Änderungen am Portfolio. Für VTG, Bauer und Grammer liegen noch „Abstauber-Limite“ zur Vergrößerung unserer Positionen im Markt, die allerdings gegenwärtig wenig Aussicht auf Ausführung haben. Wichtiger könnten die Kaufentscheidungen im Fall prozyklischer Signale werden: Das Volumen potentieller Stop-Buy-Käufe beläuft sich jetzt schon auf gut 800.000 Euro und soll weiter erhöht werden. Sollten die Aktienmärkte zu einer Herbst-Rallye starten, würden wir unseren Investitionsgrad rasch erhöhen. Zu diesem Zweck konnten in dieser Woche auch die Stoploss für die Future-Short-Positionen nachgezogen werden. Noch halten wir viel Pulver trocken: Die Barreserve beträgt 2,17 Mio. Euro bzw. 32,4 Prozent vom Fondsvermögen.

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Inventarliste vom 02.10.2015

IL-151002