2026 KW27 Report über das Portfolio des Investmentclub-Aktienfonds

Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank.

Bitte beachten Sie: Bei dieser Aufstellung handelt es sich um das Musterportfolio des ACC. Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte.

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Was ist diese Woche (KW27/2026) an den Börsen geschehen?

Zur Jahresmitte erreichten zahlreiche Indizes neue Rekordhöhen oder näherten sich diesen zumindest. Ein schwächer als erwarteter Beschäftigungsanstieg in den USA dämpfte die Sorge vor einer baldigen Leitzinsanhebung. Tech-Aktien blieben volatil und Software-Aktien wegen der möglichen KI-Auswirkungen eher schwach. Die europäischen Aktienmärkte konnten gegenüber dem US-Aktienmarkt etwas aufholen. Deutsche Aktien profitierten von Reformbeschlüssen der Bundesregierung. Während der Nasdaq-100 in dieser Woche nur +0,7 Prozent gewann und der japanische Nikkei-225 nur +0,6 Prozent, stieg der Euro-SToXX-50 und +3,1 Prozent und der DAX sogar um 4,5 Prozent.

Wie hat sich der Anteilswert des Investmentclubs / Investmentfonds entwickelt?

Der ACC Alpha select Anteilswert wurde auf Basis der Schlusskurse vom Donnerstag mit 43,21 Euro berechnet. Gegenüber dem Wert der Vorwoche ist das ein Anstieg um +0,15 Euro bzw. +0,4 Prozent. Darin sind die Kursgewinne vom Freitag noch nicht enthalten. Im laufenden Jahr (Jahreswechsel 42,01 Euro) wächst unser Plus damit wieder auf +2,9 Prozent. Das Netto-Plus beim ACC Alpha select Anteilswert über ein Jahr sinkt aufgrund eines Basiseffektes leicht auf jetzt +14,1 Prozent (MSCI World in Euro +25,8 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +20,2 Prozent, Mischfonds +13,9 Prozent) und über drei Jahre auf +39,3 Prozent (MSCI World in Euro +61,7 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +43,0 Prozent, Mischfonds +29,2 Prozent). Über fünf Jahre gibt es dagegen einen Anstieg des Nettogewinns auf jetzt +37,0 Prozent (MSCI World in Euro +79,1 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +40,0 Prozent, Mischfonds +22,2 Prozent).

Welche positiven Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochengewinner)

Die in diesem und dem folgenden Abschnitt genannten Kursveränderungen beziehen sich jeweils auf die Woche bis einschließlich Freitag, weichen also vom Zeitpunkt der Anteilswertberechnung um einen Tag ab.

Nach der steuerfreien Eigenkapitalausschüttung in der Vorwoche erholte sich die TRATON-Aktie über den Abschlag hinaus in dieser Woche um +10,0 Prozent (auf 35,14 Euro, Einstand 32,47 Euro). Fünf Analysten haben im abgelaufenen Monat ihre Aktienanalysen zu TRATON veröffentlicht. Nur ein Experte stuft die TRATON-Aktie als Kauf ein, vier Analysten urteilten „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel errechnet sich mit 35,00 Euro und wäre mit dem dieswöchigen Kursanstieg erreicht. Wir sehen mehr Spielraum nach oben. Den Profit Value hatten wir im September vergangenen Jahres mit 39,80 Euro errechnet, den Fair Value sogar mit gut 54 Euro. Dazu müsste allerdings der charttechnische Ausbruch über die Widerstandszone 35,40 bis 38,50 Euro gelingen. Zudem sind weder die eigene Positionierung noch das Marktumfeld für den Nutzfahrzeughersteller unproblematisch.

Deutsche Bank gewannen in dieser Woche +7,4 Prozent (auf 31,83 Euro, Einstand 8,54 Euro). Morgan Stanley hat das deutsche Geldhaus mit Blick auf die anstehende Berichtssaison zum zweiten Quartal zum Favoriten unter Europas Investmentbanken erkoren – gemeinsam mit Barclays.

Die Aktie des Edelstahl- und Legierungsherstellers Aperam gewann in dieser Woche +6,4 Prozent (auf 45,50 Euro, Einstand 33,45 Euro). Bis Anfang Juni war der Aktienkurs stark auf ein neues Vier-Jahres-Hoch gestiegen, worauf im Monatsverlauf starke Gewinnmitnahmen eingesetzt hatten. Jetzt lieferte offenbar der Ausblick auf das gerade abgeschlossene zweite Quartal einen Anlass für neue Käufe: Aperam meldete, dass das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal 2026 voraussichtlich deutlich über dem des ersten Quartals (90 Mio. Euro) liegen dürfte. Das zweite Quartal sei der Zeitraum, in dem das Brasilien-Geschäft seine volle saisonale Stärke entfaltet habe. Und handelspolitische Schutzmaßnahmen der EU hätten bereits im zweiten Quartal Wirkung gezeigt: Europa verzeichne eine Entlastung durch geringere Importvolumina, was direkt mit einer höheren Kapazitätsauslastung der europäischen Werke korreliere. Wie prognostiziert werden zudem Bewertungserträge erwartet, die auf zeitliche Effekte aus der Vorperiode zurückzuführen sind. Die Nettofinanzverschuldung werde voraussichtlich leicht unter dem Niveau des ersten Quartals liegen; der Schuldenabbau verlaufe dank der anhaltenden Kapitaleffizienz der letzten sechs Quartale planmäßig. Der von Aperam ermittelte Konsens für das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal 2026 liegt im Durchschnitt bei 121 Mio. Euro.

Die Aktie des japanischen Mischkonzerns Nippon Sanso gehörte die zweite Woche in Folge zu den größeren Gewinnern: Nach einem Anstieg um +5,6 Prozent in der Vorwoche nun +5,7 Prozent (auf 6.275 Yen bzw. 33,94 Euro, Einstand 2.681 Yen bzw. 18,31 Euro). Damit steht die Aktie knapp unter ihren Rekordhochs, die in den vergangenen Monaten erreicht wurden. Im Branchenvergleich mit den Industriegase-Herstellern Linde und Air Liquide hat die Nippon Sanso Aktie das Potenzial für neue Rekorde. Für sich betrachtet ist der Fair Value allerdings überschritten.

Durchweg überdurchschnittlich positive Gewinnbeiträge kamen in dieser Woche wieder von unseren 6 Edelmetall-Aktien, darunter Coeur Mining +8,2 Prozent (auf 17,30 USD, Einstand 22,73 USD) und OceanaGold +7,9 Prozent (auf 37,95 CAD, Einstand 36,41 CAD). Hintergrund sind natürlich die gestiegenen Edelmetallpreise. Damit sind die Chancen gestiegen, dass der Goldpreis bei 4.000 US-Dollar und Silber bei 55 bis 60 USD pro Unze einen Boden gefunden haben. Alle 6 Edelmetall-Aktien zusammen haben aktuell einen Anteil von 14,9 Prozent am Fondsvermögen.

Welche negativen Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochenverlierer)

Ohne Unternehmensnachrichten gab der Aktienkurs von Orange in dieser Woche -6,6 Prozent (auf 15,86 Euro, Einstand 10,16 Euro) nach. Der Aktienkurs hatte sich zwischen Anfang 2025 und Mai dieses Jahres ungefähr verdoppelt. Damit hatte der Markt nach der eher schlechten Gewinnentwicklung bis einschließlich 2025 gewürdigt, dass der Gewinn ab 2026 wieder deutlich höher ausfallen dürfte. Der jetzige Kurs entspricht in etwa unserem aktualisierten Bottom Value, während der konservativ gerechnete Fair Value aufgrund des Gewinnrückgangs bis 2025 nur 12,41 Euro beträgt. In unserer Projektion besteht das Potenzial zu einer Rückkehr zu Kursen über 18 Euro.

Die Papiere von Heidelberg Materials sackten als einer der schwächsten DAX-Werte dieser Woche auf den tiefsten Stand seit Mitte Mai ab. Auf Wochensicht reduzierte sich das Minus von zwischenzeitlich rund 10 Prozent auf -4,6 Prozent (auf 175,85 Euro, Einstand 53,60 Euro). Marktbeobachter verwiesen zur Begründung auf reduzierte Umsatzprognosen mehrerer Analystenhäuser für den Baustoffkonzern im zweiten Quartal. Wir hatten bekanntlich nach hohen Kursgewinnen unsere früher große Position deutlich zu verkleinert (Anteil am Fondsvermögen nur noch 0,7 Prozent) und dabei durchschnittlich 201,65 Euro erzielt.

Welche Transaktionen gab es diese Woche?

Wie angekündigt, haben wir im Rahmen unseres Risikomanagements unser Dürr-Position verkauft. Wir haben für jede der 4.000 Dürr-Aktien 17,7962 Euro erhalten und damit gegenüber unserem durchschnittlichen Einstand zu 22,88 Euro einen Kursverlust von 22,2 Prozent realisiert. Wir hatten die Position in zwei Tranchen zu je 2.000 Aktien gekauft und unlängst noch die auf 0,80 Euro pro Aktie erhöhte Dividende erhalten, eine Dividendenrendite von 3,5 Prozent, was den Verlust unter die 20-Prozent-Marke abmildert. Bekanntlich waren die Geschäftsergebnisse des ersten Quartals schlechter als erwartet ausgefallen. Trotzdem hatte Dürr seine Jahresziele bestätigt. Der Markt scheint nicht an die gute Auftragschancen mit Lackieranlagen vor allem in Nordamerika und Asien zu glauben, die das Dürr-Management sieht.

Aufgrund von „Take-Profit“-Signalen haben wir unsere verbliebene Position in der südkoreanischen KT Corp vollständig verkauft und bei Aurubis eine Teilgewinnmitnahme vorgenommen:

Die 5.000 ADRs des südkoreanischen Telekom-Dienstleisters KT Corp haben wir an den NYSE zu 17,23115 USD verkauft. Gegenüber unserem Einstand zu 10,786 USD haben wir einen Kursgewinn von 59,8 Prozent realisiert. Die erste Hälfte unserer Gesamtposition hatten wir zu 18,433 USD verkauft, so dass der durchschnittliche Verkaufskurs 17,832 USD und der realisierte Kursgewinn insgesamt 65,3 Prozent beträgt. Zum Erfolg hinzu rechnen darf man noch die laufende Dividendenrendite von über 7 Prozent. Erst in der Vorwoche war uns die jüngste Quartalsdividende gutgeschrieben worden.

Bei Aurubis scheint der Kurshöhenflug zumindest vorerst beendet. Wir haben deshalb 200 Aktien zu 174,80 Euro verkauft. Gegenüber unserem Einstand zu 82,38 Euro haben wir damit einen Kursgewinn von 112,2 Prozent realisiert. Wir halten jetzt noch 400 Aurubis-Aktien.

Ein Ausbau unserer „Consumer Staples“ Investments erfolgte noch nicht. Bei ConAgra Brands fehlt bislang die Bestätigung eines Aufwärtstrends.

Wie hoch ist die Barreserve?

Franco-Nevada erhöhte die Quartalsdividende von 0,599 CAD auf 0,615692 CAD pro Aktie, zusammen für unsere 1.500 Aktien von 898,72 CAD auf 923,54 CAD. Nach Abzug der Quellensteuer wurden unserem CAD-Konto jetzt 785,01 CAD gutgeschrieben. Unser CAD-Bankguthaben ist dadurch auf 66.686 CAD gestiegen (hinzu gekommen sind noch 80,34 CAD Zinsen für Juni). Bei 4 Quartalsdividenden in der jetzigen Höhe werden 2,46 CAD Dividendenausschüttung pro Aktie erreicht. Dies entspricht im Verhältnis zu unserem Einstandskurs 176,46 CAD einer Dividendenrendite von 1,4 Prozent. Wir gehen von weiteren Dividendenerhöhungen aus.

Die Liste der bei Auslandsaktien abgeschlagenen Dividendenzahlungen, die noch nicht unseren Konten gutgeschrieben wurden, ist damit abgearbeitet.

Die Deutsche Rohstoff hat Ende Juni 2,25 Euro pro Aktie ausgeschüttet, für unsere noch 500 Aktien zusammen also 1.125 Euro. Im Verhältnis zu unserem Einstandskurs 54,20 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent.

Das Euro-Kontoguthaben ist durch die Aktien-Verkäufe auf jetzt 873.248 Euro erhöht worden (und der Anteil am Fondsvermögen von 11,2 auf 12,4 Prozent).

Die Fremdwährungsguthaben sind gegenüber der Vorwoche vor allem durch den KT Corp-Verkauf gestiegen, ferner durch die Dividende von Franco Nevada und durch die Zinserträge auf unsere Bankguthaben für Juni, zusammen auf jetzt umgerechnet 213.374 Euro, von 2,0 auf 3,0 Prozent vom Fondsvermögen. Zusammen mit dem Euro-Konto belaufen sich die Bankguthaben (nach den Aktienverkäufen) auf 1.086.622 Euro. Der Anteil am Fondsvermögen ist damit von 13,1 auf 15,5 Prozent erhöht worden. Die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile ist durch einen kleinen Nettomittelabfluss um 397 Anteile auf 162.025 Anteile gesunken. Das Fondsvermögen ist gleichzeitig durch Kursgewinne auf aktuell 7.022.693 Euro gestiegen.

Aktuelle strategische und taktische Überlegungen

Der MSCI Weltaktienindex war in den vergangenen Jahren kaum zu schlagen. Das war nicht immer so und wird auch in Zukunft nicht immer so sein. Im Jahr 1990, nach einer Jahrzehnte währenden Hausse in Japan, hatten japanische Aktien das höchsten Gewicht im MSCI Weltaktienindex, deutlich mehr als US-Aktien. Im folgenden Jahrzehnt erwies sich das als großer Bremsklotz und es war relativ leicht, den MSCI Welt zu schlagen.

Das Klumpenrisiko im MSCI World war in der Börsengeschichte noch nie so hoch wie heute: Mittlerweile machen US-Unternehmen fast 75 Prozent des Index aus. Allein die „Magnificent Seven“, also Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta, Tesla und Nvidia, haben ein Gewicht von zusammen über 24 Prozent. Diese Konzentration von US-Technologie-Aktien im Weltaktienindex übertrifft noch das hohe Gewicht japanischer Technologie-Konzerne 1990. Und es wird nicht besser, im Gegenteil: Zur Jahresmitte nimmt der Indexanbieter MSCI die SpaceX-Aktie in den MSCI World und den All Country World Index (ACWI) auf. Beide Indizes sind die Referenzindizes für viele beliebte ETFs. Damit werden viele Anleger indirekt zu SpaceX-Aktionären. Laut der Deutschen Börse war der MSCI World im vergangenen Jahr mit 22,6 Milliarden Euro der Referenzindex mit dem höchsten ETF-Handelsumsatz auf Xetra. Mit der Aufnahme von SpaceX in den MSCI World müssen diese großen Indexfonds SpaceX-Aktien kaufen. Diese zusätzliche Nachfrage nach Aktien ist vollkommen unabhängig von jeder fundamentalen Bewertung. Immerhin wird nicht der rechnerische Wert aller SpaceX-Aktien von über einer Billion US-Dollar das Gewicht im Index bestimmen, sondern die Marktkapitalisierung des sogenannten „free floats“, also der Kurswert der in den Börsenhandel eingeführten Aktien. Dieser Streubesitz beträgt bei SpaceX gerade einmal vier Prozent. Das Gewicht im MSCI World dürfte deshalb bis auf weiteres bei nur rund 0,1 Prozent liegen.

Höher wird das Gewicht voraussichtlich im Nasdaq-100-Index ausfallen. Die Nasdaq Börse hat im Vorfeld des SpaceX-Börsengangs ihre Regeln geändert und die „Fast Entry“-Zeit verkürzt. Bislang mussten sich Aktien zumindest mehrere Monate lang an der Nasdaq handeln lassen, bevor sie in den Index aufgenommen werden konnten. Für SpaceX wurde diese Frist auf nur 15 Handelstage zusammengestrichen, so dass SpaceX voraussichtlich schon am 6. Juli in den Nasdaq-100 aufgenommen wird. Börsenexperten kritisieren diese „Lex SpaceX“, also die Sonderbehandlung, die offenbar das Ziel hat, vom Boom zu profitieren. SpaceX profitiert bei der Gewichtung auch von der Regel, dass Aktien mit niedrigem Streubesitz (unter 33,3 Prozent) nun mit bis zum Dreifachen der frei handelbaren Aktien gewichtet werden.

Erfreulicherweise blieb wenigstens S&P Dow Jones Indices seinen bisherigen Regeln treu und änderte seine Regeln nicht für SpaceX oder die anderen bevorstehenden Mega-IPOs. Zu den sinnvollen Aufnahmekriterien gehört unter anderem ein Streubesitz von mindestens zehn Prozent und Profitabilität – also ein Gewinn im jüngsten Quartal und über die vergangenen vier Quartale hinweg. Zudem muss die Aktie mindestens zwölf Monate lang an einer zugelassenen Börse gehandelt worden sein. SpaceX scheitert an jedem einzelnen dieser Kriterien. So lag allein der Nettoverlust im ersten Quartal 2026 bei 4,3 Milliarden Dollar.

„Durch die rasche Aufnahme von SpaceX in den MSCI World und den Nasdaq 100 werden ETF-Anleger direkt den Risiken von hoch bewerteten Mega-IPOs ausgesetzt. Eine gehypte Einzelaktie wird für viele passive Anleger plötzlich zum Baustein der Altersvorsorge.“, urteilte Angela Göpfert von der ARD-Finanzredaktion dieser Tage in einem Beitrag für tagesschau.de.

Ausnahmeregeln für SpaceX erhöhen zudem das Risiko, dass es schon bald zu größeren Insiderverkäufe kommen könnte. Während die meisten neu börsennotierten Unternehmen Insiderverkäufe für etwa sechs Monate nach der Notierung verbieten oder zumindest einschränken, hat Elon Musk auch hier für SpaceX Regeländerungen durchgesetzt: Schon bis Anfang September könnten Insider laut Marktexperten theoretisch bis zu 44 Prozent der SpaceX-Aktien verkaufen. Daran, dass früher oder später weitere SpaceX-Aktien auf den Markt kommen, bestehen wenig Zweifel. Dann steigt auch der Streubesitz und damit das Gewicht der Aktie im MSCI World und im Nasdaq-100.

Wir verstehen unsere Strategie bewusst als benchmark-unabhängig, orientieren uns also nicht an Aktienindizes und an der Marktkapitalisierung. Mit dem MSCI-Welt und dem Nasdaq-100 haben wir eine für globale Aktienfonds ungewöhnlich kleine Schnittmenge. Die ACC Strategie vermeidet damit solche Klumpenrisiken, funktioniert besser als alleiniges Investment, erfordert weniger Risikomanagement und eignet sich auch als Ergänzung zu ETF-Investments, um die Rückschlaggefahren eines Gesamtportfolios zu verringern.