2026 KW30 Report über das Portfolio des Investmentclub-Aktienfonds

Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank.

Bitte beachten Sie: Bei dieser Aufstellung handelt es sich um das Musterportfolio des ACC. Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte.

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Was ist diese Woche (KW30/2026) an den Börsen geschehen?

Obwohl sich der Nahost-Krieg jetzt auch auf den Seeweg durch das Rote Meer ausweitete, galt die Aufmerksamkeit der Leitbörsen in New York vor allem den Quartalszahlen der großen Technologiekonzerne. Tesla enttäuschte, Alphabet übertraf die Erwartungen, aber beide Aktienkurse fielen darauf deutlich. Bei Alphabet überwogen die Sorge um noch weiter steigende KI-Investitionen. Der Nasdaq-100 verzeichnete somit einen Wochenverlust von -1,6 Prozent, der Dow Jones nur ein Minus von -0,4 Prozent. Stabiler war die Kursentwicklung in Europa: Euro-STOXX-50 +0,8 Prozent und DAX sogar +1,1 Prozent (seit Jahresbeginn damit +2,5 Prozent).

Wie hat sich der Anteilswert des Investmentclubs / Investmentfonds entwickelt?

Der ACC Alpha select Anteilswert wurde auf Basis der Schlusskurse vom Donnerstag mit 42,93 Euro berechnet. Gegenüber dem Wert der Vorwoche ist das ein Anstieg um +0,34 Euro bzw. +0,8 Prozent. Im laufenden Jahr (Jahreswechsel 42,01 Euro) steigt unser Plus damit auf +2,2 Prozent. Das Netto-Plus beim ACC Alpha select Anteilswert bleibt über ein Jahr bei +11,3 Prozent (MSCI World in Euro sinkt auf +23,3 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds sinkt auf +16,7 Prozent, Mischfonds auf +12,0 Prozent). Über drei Jahre sinkt der ACC-Nettozuwachs leicht auf +38,4 Prozent (MSCI World in Euro sinkt stärker auf +62,5 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds auf +40,9 Prozent, Mischfonds auf +27,9 Prozent), steigt aber über fünf Jahre um fast zwei ganze Prozentpunkte auf jetzt +38,1 Prozent (MSCI World in Euro sinkt auf +76,9 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds auf +37,6 Prozent, Mischfonds auf +21,5 Prozent).

Welche positiven Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochengewinner)

Die in diesem und dem folgenden Abschnitt genannten Kursveränderungen beziehen sich jeweils auf die Woche bis einschließlich Freitag, weichen also vom Zeitpunkt der Anteilswertberechnung um einen Tag ab. (Am Freitag haben wir rund 28.000 Euro Kursgewinne verzeichnet, die noch nicht im Anteilswert enthalten sind.)

Angeführt wird die Liste der größten Wochengewinner in unserem Portfolio in dieser Woche von vier deutschen Aktien (TRATON, Dräger, Deutsche Rohstoff und Deutz), gefolgt von Edelmetall-Aktien (Franco-Nevada und OceanaGold).

TRATON stiegen um +11,5 Prozent (auf 39,60 Euro, Einstand 32,47 Euro). Die im MDAX enthaltene Aktie stieg damit auf ein Rekordhoch. Die VW-Nutzfahrzeugtochter rechnet nach einem schwachen ersten Halbjahr weiter mit besseren Geschäften in der zweiten Jahreshälfte. Mit Blick auf die Ziele im laufenden Jahr erhöhte der Konzern das untere Ende der Prognosespannen. So geht das Unternehmen beim Absatz und Umsatz nur noch im schlechtesten Fall von einer Stagnation aus. Die Prognosespanne für den Absatz und Umsatz liegt jetzt bei 0 bis 7 Prozent, nach zuvor von minus 5 bis plus 7 Prozent. Bei der bereinigten operativen Rendite werde 2026 jetzt ein Ergebnis zwischen 6,3 und 7,3 Prozent angepeilt und soll damit mindestens auf dem Niveau des Vorjahreswertes liegen. Bisher lag das untere Ende der Spanne ein Prozentpunkt tiefer. Der Konzern mit Marken wie MAN, Scania und Volkswagen Truck & Bus hatte bereits Mitte Juli Eckdaten vorgelegt. Daher ist bereits bekannt, dass die bereinigte operative Rendite in den ersten sechs Monaten im Jahresvergleich um 0,7 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent anzog. Der Umsatz stagnierte bis Ende Juni bei knapp 22 Milliarden Euro und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn legte um zwölf Prozent auf etwas mehr als 1,5 Milliarden Euro zu. Der Absatz fiel um ein Prozent auf 151.500 Fahrzeuge; doch der Auftragseingang deutet hier auf eine baldige Besserung hin. So legten die Bestellungen dank einer sehr hohen Nachfrage in Nordamerika im ersten Halbjahr um 30 Prozent auf 181.900 Fahrzeuge zu. In Deutschland ging dagegen die Zahl der Lkw-Bestellungen zurück. Der Auftragseingang habe in allen Regionen erneut über dem Absatz gelegen. Dementsprechend sei die Kennziffer „Book-to-bill Ratio“ um 0,3 Punkte auf 1,2 Punkte gestiegen. Dies bestätigte die anhaltende Erholung des Branchenzyklus. Weil der Markt von TRATON nicht viel erwartet hatte, lösten die Zahlen und die neuen Prognosen einen Kurssprung aus. Das Unternehmen kommt damit erstmals auf einen Börsenwert von über 20 Milliarden Euro, was bei 44 Milliarden jährlicher Umsatzerlöse aber nicht übertrieben erscheint. Der Volkswagen-Konzern hält 87,52 Prozent der Anteile. Nur knapp 7 Prozent der TRATON-Aktien gelten als Streubesitz.

Drägerwerk Vorzüge stehen mit +10,0 Prozent (auf 96,80 Euro, Einstand 47,27 Euro) die zweite Woche in Folge auf der Gewinnerliste. Das Medizintechnik-Unternehmen hat nach weiteren Zollrückerstattungen die Ergebnis-Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Die Ebit-Marge (Gewinn vor Zinsen und Steuern bezogen auf den Umsatz) dürfte aufgrund von Zollrückzahlungen bei 6,0 bis 8,0 Prozent liegen, teilte das im SDAX notierte Unternehmen mit. Zuvor standen 5,5 bis 7,5 Prozent im Plan. Beim Umsatz erwartet der Konzern weiterhin ein währungsbereinigtes Plus von 2 bis 6 Prozent. Drägerwerk habe im Juli weitere Zollrückerstattungen einschließlich Zinsen von rund 14,2 Millionen Euro erhalten, hieß es weiter. Der Posten werde im dritten Quartal verbucht und verbessere die Ergebniserwartung. Weitere Erstattungen von rund 7 bis 9 Millionen Euro seien möglich. Es sei aber nicht absehbar, ob, wann und in welcher tatsächlichen Höhe diese erfolgten. Der Halbjahresfinanzbericht soll am 30. Juli veröffentlicht werden.

Deutsche Rohstoff profitierten von einer weiteren Abhebung der Prognose für das laufende Geschäftsjahr und dem Wiederanstieg des Ölpreises: +10,0 Prozent (auf 83,60 Euro, Einstand 54,20 Euro). Das Unternehmen erhöhte erneut seine Prognose wegen einer weiteren Teilveräußerung der Beteiligung an Almonty Industries, aus der ein Ergebnisbeitrag von rund 65 Mio. Euro erzielt wurde. Der Ergebnisbeitrag entspricht dem Verkaufserlös abzüglich des Buchwertes und erhöht damit die für den Ausblick maßgebliche Ergebnisgröße EBITDA in entsprechender Höhe. Der durchschnittliche Verkaufspreis je Almonty Aktie lag bei knapp 16 USD für die 5 Mio. Aktien (zuletzt 13,34 USD). Vor diesem Hintergrund erwartet die Deutsche Rohstoff AG für das Geschäftsjahr 2026 im Basisszenario nunmehr ein EBITDA von 355 bis 375 Mio. EUR (bislang 290 bis 310 Mio. EUR). Die Umsatzprognose bleibt unverändert bei 260 bis 280 Mio. EUR. Dem Basisszenario liegen weiterhin ein Ölpreis von 75 USD pro Barrel (z.T. 90 USD), ein Gaspreis von 3,50 USD/mcf und ein Euro/Dollar-Wechselkurs von 1,15 zugrunde. Die Deutsche Rohstoff AG verfügt nach dem Teilverkauf noch über rund 5,5 Mio. Aktien an Almonty Industries sowie Forderungen aus Wandelschuldverschreibungen und Forderungen aus Ausleihungen und Darlehen.

Deutz +8,9 Prozent (auf 10,18 Euro, Einstand 4,25 Euro) profitieren nun offenbar in den Augen der Investoren von der vor zwei Wochen bekanntgegebenen Übernahme des Militärfahrzeugbauers FFB. Die Aktie stieg auf den höchsten Wert seit Anfang Juni und verbesserte damit ihren markttechnischen Eindruck.

Franco-Nevada erholten sich vom zuvor markierten Jahrestief um +7,6 Prozent (auf 303,13 CAD, Einstand 176,46 CAD). Neue Unternehmensnachrichten gab es nicht, aber eine Reihe positiver Einschätzungen und Empfehlungen, wonach der Goldpreis und die Aktien des Gold-Royaltys nach den Kursverlusten antizyklisch kaufenswert seien.

Die OceanaGold Corporation (+6,6 Prozent auf 33,57 CAD, Einstand 36,41 CAD) hat bekannt gegeben, dass sie von der Toronto Stock Exchange die Genehmigung zur Verlängerung ihres Rückkaufprogramms (Normal Course Issuer Bid, „NCIB“) erhalten hat. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, in den kommenden 12 Monaten bis zu 22 Millionen Stammaktien („Common Shares“) zurückzukaufen, was etwa 10 Prozent des Streubesitzes entspricht. Aktuell lag die Zahl der ausgegebenen Aktien bei 222.447.523. In den vorangegangenen 12 Monaten hat OceanaGold im Rahmen des vorherigen NCIB Aktien im Wert von 270 Mio. US-Dollar zurückgekauft. Im Februar 2026 hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass der Verwaltungsrat Aktienrückkäufe im Wert von bis zu 350 Mio. US-Dollar für das Gesamtjahr 2026 genehmigt habe; bis dato wurden bereits Rückkäufe im Wert von 134 Mio. US-Dollar durchgeführt. Seit Beginn des Aktienrückkaufprogramms im Juli 2024 summieren sich die Aktienrückkäufe bereits auf gut 325 Mio. US-Dollar. Gerard Bond, President und Chief Executive Officer (CEO) von OceanaGold, erklärte: „Die anhaltend starke Generierung von freiem Cashflow bei OceanaGold ermöglicht es uns, in Wachstum und Exploration zu investieren, unsere Netto-Liquiditätsposition weiter zu stärken und den Aktionären im Jahr 2026 durch eine höhere Dividende sowie ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm mehr Kapital zukommen zu lassen. Im Einklang mit unserem Rahmenwerk für die Kapitalallokation freuen wir uns, die Verlängerung unseres NCIB-Programms bekannt zu geben; dies unterstreicht unser fortwährendes Engagement, den Aktionären attraktive Kapitalrückflüsse zu bieten.“ Im Rahmen des neuen Rückkaufprogramms kann OceanaGold im Zeitraum bis zum 23. Juli 2027 bis zu rund 22 Millionen Stammaktien über die Handelsplattformen der TSX, der New York Stock Exchange sowie über alternative Handelssysteme in Kanada und den Vereinigten Staaten zurückkaufen. Im Rahmen des NCIB darf das Unternehmen täglich bis zu maximal 209.812 Stammaktien erwerben. Dies entspricht 25 Prozent des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens von 839.249 Stammaktien im ersten Kalenderhalbjahr 2026. Im Zusammenhang mit dem NCIB hat das Unternehmen mit einem beauftragten Broker einen automatischen Aktienrückkaufplan („ASPP“) vereinbart, der den Rückkauf von Stammaktien auch zu Zeiten ermöglicht, in denen das Unternehmen aufgrund interner Handelsbeschränkungen (Blackout-Perioden) normalerweise nicht am Markt aktiv wäre. Die tatsächliche Anzahl der zu erwerbenden Aktien sowie der Zeitpunkt der Käufe werden vom Unternehmen unter Einhaltung der geltenden Gesetze und der Bestimmungen des ASPP festgelegt. Entscheidungen über Käufe basieren auf den Marktbedingungen, dem Aktienkurs, der optimalen Verwendung der verfügbaren Barmittel sowie weiteren Faktoren. Alle im Rahmen des NCIB erworbenen Aktien werden eingezogen. Wir sehen uns in unserer Prognose bestätigt, dass die hohen Metallpreise den Minengesellschaften neben laufenden Investitionen auch Aktienrückkäufe und Dividendenerhöhungen ermöglichen werden.

Der Anteil aller 6 Edelmetall-Aktien zusammen am Fondsvermögen stieg in dieser Woche durch die Kursgewinne von 13,8 wieder auf 14,4 Prozent.

Welche negativen Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochenverlierer)

Carrefour enttäuschte die Erwartungen mit seinen Quartalszahlen, worauf die Aktie auf Wochensicht -6,4 Prozent verlor (auf 15,705 Euro, Einstand 14,96 Euro). Im ersten Halbjahr 2026 legten die Umsatzerlöse vergleichbar (LFL) um +2,1 Prozent zu auf 43.789 Mio. EUR (pre-IAS 29). Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg im Halbjahr um +2,5 Prozent auf 1.865 Mio. Euro, getragen von den drei Kernländern Frankreich, Spanien und Brasilien. Das wiederkehrende operative Ergebnis (ROC) des Konzerns erhöht sich um +4,0 Prozent auf 757 Mio. Euro. Die operative Marge liegt bei 1,9 Prozent, ein Anstieg um +4 Basispunkte. Das nicht wiederkehrende Ergebnis ist auf -165 Mio. Euro gesunken, nach -39 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025, vor allem aufgrund signifikanter Veräußerungsgewinne im 1. Halbjahr 2025, insbesondere aus Beteiligungen an Carmila sowie aus Immobilienvermögen. Das Konzernergebnis (Anteil der Gruppe) beträgt 30 Mio. Euro nach einem Verlust von -401 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025. Das bereinigte Konzernergebnis (Anteil der Gruppe) steigt auf 345 Mio. Euro nach 272 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025, ein Zuwachs von +26,8 Prozent. In Frankreich bleibt die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal robust. Carrefour verzeichnet im Quartal ein vergleichbares Wachstum (LFL) von +1,0 Prozent, getragen von der Entwicklung über alle Formate hinweg und unterstützt durch die schrittweise Hochlaufphase der Umsätze der ehemaligen Cora-&-Match-Filialen. Das wiederkehrende operative Ergebnis in Frankreich beläuft sich im 1. Halbjahr 2026 auf 300 Mio. Euro (nach 264 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025), was einem Anstieg von +13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Carrefour setzt seine strikte Kostendisziplin fort und erzielte im ersten Halbjahr Kosteneinsparungen von 490 Mio. Euro. Diese Entwicklung liegt im Rahmen des bestätigten Ziels von 1 Mrd. Euro für 2026. Die Nettofinanzverschuldung sinkt gegenüber Mitte 2025 um 1,1 Mrd. Euro auf 5,8 Mrd. Euro zum 30. Juni 2026. Carrefour bestätigte seine Ziele für 2026: ein Wachstum des wiederkehrenden operativen Ergebnisses (ROC), eine operative Marge mit einem Anstieg von mehr als 25 Basispunkten gegenüber 2025, ein gegenüber 2025 (1.565 Mio. Euro) steigender Netto-Free-Cashflow sowie ein erwartetes Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie im oberen Bereich der einstelligen Spanne. Die Analysten der RBC verwiesen auf das enttäuschende operative Ergebnis für das erste Halbjahr. Die Experten von JPMorgan fanden sich in ihrer vorsichtigen Einschätzung durch die Halbjahreszahlen bestätigt.

Heidelberg Materials verloren vor der für die kommende Woche geplanten Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse des zweiten Quartals und ersten Halbjahres -3,3 Prozent (auf 168,30 Euro, Einstand 53,60 Euro). Weil der Zementhersteller mit hohen Investitionen die CO2-Emissionen senkt, gilt er als Verlierer der jüngsten Aufweichung des europäischen CO2-Zertifikatehandels.

Nippon Sanso sanken um -2,8 Prozent auf 31,80 Euro bzw. 5.895 Yen (Einstand 2.681 Yen bzw. 18,31 Euro). Der japanische Mischkonzern mit Schwerpunkt Industriegase gibt voraussichtlich am 29. Juli seine Zahlen für das am 30.06.2026 abgelaufene Quartal bekannt. Die uns vorliegende EPS-Schätzung beläuft sich auf 82,01 Yen je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte Nippon Sanso ein EPS von 65,60 Yen je Aktie vermeldet. Die Schätzungen von 5 Analysten gehen bezüglich des Umsatzes für das abgelaufene Quartal im Schnitt von 342,54 Milliarden Yen aus – das entspräche einem Plus von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresviertel, in dem 314,76 Milliarden Yen erlöst wurden. Für das Geschäftsjahr bis Ende März 2027 prognostizieren 7 Analysten im Durchschnitt einen Gewinn je Aktie von 322,20 Yen, gegenüber 286,22 im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wird durchschnittlich auf 1.433,22 Milliarden Yen geschätzt, nachdem im Vorjahr 1.359,61 Milliarden Yen erwirtschaftet wurden.

Welche Transaktionen gab es diese Woche?

Der Eindruck einer Trendwende bei „Consumer Staples“ verfestigte sich im Laufe der Woche. Wir haben deshalb mit Conagra Brands einen weiteren Hersteller täglicher Verbrauchsgüter aufgenommen: 5.000 Aktien haben wir an der Heimatbörse NYSE zu 14,43 USD gekauft, also zusammen für 72.150 USD. Näheres zu Conagra Brands unten: „Aktuelle strategische und taktische Überlegungen“.

Wie hoch ist die Barreserve?

Im Zuge des Conagra-Aktienkaufs haben wir 55.000 US-Dollar zum Wechselkurs 1,14018 USD/EUR gekauft. Dadurch und durch einen Nettomittelabfluss ist das Euro-Kontoguthaben des Fonds auf 679.244 Euro reduziert worden, der Anteil am Fondsvermögen von 11,0 auf 9,8 Prozent.

Die Fremdwährungsguthaben sind durch den Kauf von Kraft Heinz (am Ende der Vorwoche) und Conagra weiter reduziert worden, zusammen auf jetzt umgerechnet 129.455 Euro (1,9 Prozent vom Fondsvermögen).

Die Bankguthaben in Euro und Fremdwährungen bilden unsere Barreserve, die in dieser Woche auf 808.699 Euro reduziert wurde. Der Anteil am Fondsvermögen ist damit von 14,0 auf 11,6 Prozent verringert worden. Die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile ist im Wochenvergleich um 703 auf 161.356 Anteile gesunken. Auch das Fondsvermögen ist gegenüber der Vorwoche aber durch die Kursgewinne gestiegen auf 6.947.935 Euro.

Aktuelle strategische und taktische Überlegungen

Nach Henkel und Kraft Heinz haben wir mit Conagra Brands einen dritten „Consumer Staples“-Wert in unser Portfolio aufgenommen. Nachdem diese Aktien ihre früheren Bewertungsprämien verloren haben, besteht inzwischen mehr Potenzial für wieder steigende Kurse. Dies sollte umso mehr gelten, wenn die Anleger mit ihrer hohen Übergewichtung in Technologie-Aktien verunsichert werden und die Sicherheit von Unternehmen suchen, die Dinge des täglichen Bedarfs produzieren.

Conagra Brands, die früher als ConAgra Foods firmierten, ist eines von Nordamerikas größten Unternehmen für verpackte Lebensmittel- und Handelsmarken, darunter die Marken Bankett, Chef Boyardee, Egg Beaters, Healthy Choice, Hebrew National, Hunt, Marie Callender, Orville Redenbacher, PAM, Peter Pan, Reddi-wip, Slim Jim und Snack Pack – hierzulande nicht bekannt, aber mindestens ein Produkt dieser Marken ist in 99 Prozent aller US-Privathaushalte zu finden. An Restaurants, gewerbliche und gastronomische-Kunden verkauft Conagra Brands darüber hinaus auch gefrorenen Kartoffeln und Süßkartoffel-Produkte sowie andere Gemüse, Gewürze, Bäckerei- und Getreideprodukte.

Conagra Brands wird jetzt mit gut 7 Mrd. US-Dollar bewertet für gut 11 Mrd. US-Dollar Jahresumsatz. Das Unternehmen schrieb in den vergangenen Jahren durchweg schwarze Zahlen, zeigt aber kein stetiges Gewinnwachstum. Konservativ setzen wir deshalb nur eine Bewertung mit dem 7,5-fachen Nettogewinn an, in der Projektion ein KGV von 11,5. Das ergibt bei einem Gewinn pro Aktie von knapp 1,80 USD einen Profit Value von 13,33 USD bzw. 20,70 USD in der Projektion. Eine Unterbewertung ergibt sich eher aus der Substanz- und Größenbetrachtung: Der Buchwert pro Aktie liegt mit rund 18 USD rund 25 Prozent über dem aktuellen Kursniveau und der Umsatz pro Aktie mit gut 23 USD sogar rund 60 Prozent. Der Bottom Value errechnet sich konservativ schon mit gut 25 USD, in der Projektion sogar mit über 32 USD. Den Fair Value sehen wir jetzt bei gut 18 USD, in der Projektion Richtung 26 USD. 18 US-Dollar kostete die Aktie zuletzt im März dieses Jahres und 32 USD im Herbst 2024. Die fundamental gerechtfertigte Rückkehr zu diesen Kursniveaus bedeutet gegenüber unserem Einstand ein Kurspotenzial von mindestens 25 Prozent, längerfristig von über 100 Prozent.

2026 KW29 Report über das Portfolio des Investmentclub-Aktienfonds

Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank.

Bitte beachten Sie: Bei dieser Aufstellung handelt es sich um das Musterportfolio des ACC. Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte.

Bei Anregungen und Feedback erreichen Sie uns gerne per email. Ihre Ansprechpartner sind:

Was ist diese Woche (KW29/2026) an den Börsen geschehen?

Die Blockade der für die Weltwirtschaft wichtigen Seestraße von Hormus belastete die Märkte. US-Präsident Trump irritierte mit der Ankündigung, Schutzgeld für die Durchfahrt von Schiffen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes zu verlangen: „Wir werden die Meerenge behalten, sie wahrscheinlich betreiben.“ Trump widersprach damit u.a. seinem Außenminister Marco Rubio, der kurz zuvor an die Rechtslage erinnert hatte, wonach kein Land das Recht hat, für die Nutzung internationaler Gewässer Geld zu verlangen. Der Auftakt der Berichtssaison in den USA fiel mit Rekordgewinnen bei US-Banken positiv aus. Bei Mikrochip- und KI-Aktien gab es allerdings deutliche Kursverluste. Insgesamt überwogen die zweite Woche in Folge Kursverluste, jetzt im Kielwasser einer schwächeren Nasdaq: Der Nasdaq-100 brach auf Wochensicht um -4,1 Prozent ein, der Nikkei-225 sogar um +6,4 Prozent. Der Dow Jones und der DAX verloren gegenüber dem Vorwochenstand jeweils -0,9 Prozent, der Euro-STOXX-50 nur -0,6 Prozent.

Wie hat sich der Anteilswert des Investmentclubs / Investmentfonds entwickelt?

Der ACC Alpha select Anteilswert wurde auf Basis der Schlusskurse vom Donnerstag mit 42,59 Euro berechnet. Gegenüber dem Wert der Vorwoche ist das ein Rückgang um nur -0,02 Euro bzw. -0,05 Prozent. Im laufenden Jahr (Jahreswechsel 42,01 Euro) bleibt unser Plus damit bei +1,4 Prozent. Das Netto-Plus beim ACC Alpha select Anteilswert steigt aufgrund eines Basiseffektes über ein Jahr von +10,8 auf jetzt +11,3 Prozent (MSCI World in Euro +25,3 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +18,3 Prozent, Mischfonds +12,7 Prozent). Über drei Jahre sinkt der Nettozuwachs leicht auf +39,0 Prozent (MSCI World in Euro +65,9 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +42,8 Prozent, Mischfonds +28,5 Prozent) und über fünf Jahre auf jetzt +36,2 Prozent (MSCI World in Euro +79,1 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +39,9 Prozent, Mischfonds +21,7 Prozent).

Welche positiven Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochengewinner)

Die Liste der Wochengewinner in unserem Portfolio wird angeführt von Aktien, die sich nach fundamental nicht begründeten Kursverlusten in den Vorwochen in dieser Woche nun erholten:

Die Aktien der dänischen Fährreederei DFDS A/S erholten sich nach den Kursverlusten im Juni weiter, in dieser Woche um +8,1 Prozent (auf 126,80 DKK, Einstand 148 DKK). Die aktuelle Börsenbewertung von 6,85 Mrd. DKK für 31 Mrd. DKK Jahresumsatzerlöse spiegelt das längerfristige Potenzial nicht wider.

Der Aktienkurs der INDUS Holding, der zuvor auf ein Jahrestief gefallen war, erholte sich in dieser Woche um +7,2 Prozent (auf 27,40 Euro, Einstand 24,66 Euro). Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die INDUS-Gruppe trotz des weiterhin herausfordernden konjunkturellen Umfelds einen leichten Umsatzanstieg auf 1,74 Mrd. Euro (nach 1,72 Mrd. Euro im Vorjahr). Das bereinigte EBITA belief sich auf 147,8 Mio. Euro und lag damit unter dem Vorjahreswert von 153,7 Mio. Euro, was das herausfordernde Marktumfeld widerspiegelt. Positiv entwickelten sich insbesondere der Auftragseingang, der um 15,1 Prozent auf 1,85 Mrd. Euro anstieg, sowie der Auftragsbestand, der sich zum Jahresende auf 705,9 Mio. Euro erhöhte. Auch der Start in das Geschäftsjahr 2026 verlief insgesamt positiv. So erhöhte sich im ersten Quartal der Konzernumsatz um 9,7 Prozent auf 441,6 Mio. Euro, während das bereinigte EBITA deutlich von 24,9 Mio. Euro auf 42,5 Mio. Euro anstieg. Damit verbesserte sich die bereinigte EBITA-Marge von 6,2 Prozent auf 9,6 Prozent. Neben der grundsätzlich planmäßigen Entwicklung der Portfoliounternehmen profitierte das Segment Materials Solutions wie hier bereits berichtet von außergewöhnlichen Preisentwicklungen bei Wolframcarbid-Rohstoffen. Diese führten allerdings auch zu einem deutlichen Aufbau des Working Capitals und belasteten den freien Cashflow. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,85 Mrd. und 2,05 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes EBITA zwischen 160 Mio. und 190 Mio. Euro. Die bereinigte EBITA-Marge soll zwischen 8,0 und 10,0 Prozent liegen. Nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 wurde ein Insidersignal bei der INDUS Holding AG gemeldet: Der Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Schmidt erwarb am 13. Mai 2026 insgesamt 1.050 INDUS-Aktien zu einem Kurs von 31,80 EUR. Das gesamte Transaktionsvolumen belief sich damit auf 33.390 Euro. Der Kauf durch den langjährigen Vorstandsvorsitzenden kann als Vertrauenssignal in die strategische Ausrichtung und die weitere Geschäftsentwicklung des Konzerns gewertet werden.

Drägerwerk Vorzüge waren in der ersten Julihälfte auf den tiefsten Stand seit Januar abgerutscht. In dieser Woche erholte sich der Aktienkurs um +5,0 Prozent (auf 88,00 Euro, Einstand 47,27 Euro). Das Medizintechnik-Unternehmen blickt nach einem guten zweiten Quartal etwas zuversichtlicher auf das laufende Geschäftsjahr. Von April bis Juni konnte der Konzern Umsatz und operatives Ergebnis deutlich steigern. Die Jahresprognose für die operative Marge hob der Konzern am unteren Ende der Spanne etwas an.

Orange-Aktien waren bis Anfang Juli auf den tiefsten Stand seit Februar abgerutscht. Sie erholten sich in dieser Woche um +3,8 Prozent (auf 16,465 Euro, Einstand 10,16 Euro).

Welche negativen Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochenverlierer)

Unter Abgabedruck standen weiterhin Edelmetalle, was die Aktien der Branche weiterhin belastete. Der Goldpreis sucht weiterhin einen Boden um 4.000 USD pro Unze; der Silberpreis rutschte vorübergehend etwas unter 55 USD pro Unze, was als Bestätigung des tertiären Abwärtstrends und als Test des noch intakten sekundären Aufwärtstrends gewertet werden kann. Platin pendelte weiter um die 1.600 USD und Palladium um 1.250 USD pro Unze.

Der Rückzug von Anlegern aus den Edelmetall-Aktien setzte sich beschleunigt fort: Pan American Silver verloren -5,3 Prozent (auf 58,54 CAD, Einstand 40,97 CAD), Valterra Platinum -2,2 Prozent (auf 48,94 GBP, Einstand 37,69 GBP), OceanaGold -10,3 Prozent (auf 31,42 CAD, Einstand 36,41 CAD), Coeur Mining -10,2 Prozent (auf 14,35 USD, Einstand 22,73 USD), Franco Nevada -3,3 Prozent (auf 281,30 CAD, Einstand 176,46 CAD) und Newmont -5,9 Prozent (auf 89,70 USD, Einstand 43,84 USD). Der Anteil aller 6 Edelmetall-Aktien zusammen am Fondsvermögen sank in dieser Woche durch die Kursverluste von 14,4 auf 13,8 Prozent.

Andere Verluste blieben bei uns in dieser Woche sehr klein. Die Aktien der Deutsche Bank verloren -1,6 Prozent (auf 30,835 Euro, Einstand 8,54 Euro). Die Bank gehört zu fünf deutschen Banken, die vom Industriegasekonzern Linde zusammen 1,1 Mrd. Euro zurückfordern. Der Anteil der Deutschen Bank beläuft sich auf rund 260 Mio. Euro. Nach Beginn des Ausrottungskrieges gegen die Ukraine beschlagnahmte Russland Guthaben der Banken in Russland wegen eines geplatzten Gasprojektes von Linde mit dem Gazprom-Konzern, für das die Banken gebürgt hatten.

Welche Transaktionen gab es diese Woche?

Antizyklisch haben wir den Einstieg bei europäischen Automobilwerten geprüft. Bei dem transatlantischen Konzern Stellantis und der französischen Renault sind die 2025 entstandenen Verluste, auch wenn sie größtenteils auf Sondereffekte zurückzuführen waren, zu schwerwiegend, um überhaupt einen Profit Value beziffern zu können. Erst in der Projektion lassen beide Aktien enormes Aufholpotenzial erwarten. Aus heutiger Sicht ist ein Ende der intakten Abwärtstrends aber allenfalls spekulativ zu erhoffen. Vor diesem Hintergrund haben wir uns für kleine Anfangspositionen bei zwei deutschen Werten entschieden: Wir haben 1.000 BMW-Aktien zu 57,50 Euro gekauft und 2.000 Vorzugsaktien des Volkswagen-Großaktionärs Porsche Automobil Holding zu 27,232 Euro (siehe unten: „Aktuelle strategische und taktische Überlegungen“).

Am letzten Handelstag der Woche wurden 3.000 Aktien der Kraft Heinz Company zu 26,53 USD wieder ins Portfolio aufgenommen, nachdem sich der Eindruck einer Trendwende verstärkte: Der Aktienkurs des Nasdaq-Titels stieg in der Monatsmitte auf den höchsten Wert seit zehn Monaten, klar über die gleitenden Durchschnitte der vergangenen 100 und 200 Tage, womit der sekundäre Abwärtstrend gebrochen und ein junger Aufwärtstrend entstanden sein dürfte. Gegenüber unseren Verkaufskursen 33,485 USD bzw. 30,17 USD haben wir den Wiedereinstieg also jetzt 21 bzw. 12 Prozent tiefer vollziehen können.

The Kraft Heinz Company ist eines der größten Nahrungsmittel- und Getränke-Unternehmen in Nordamerika. Die Konzerngesellschaften verfügen in ihren Tätigkeitsfeldern über ein breites Produktportfolio mit einer Vielzahl von bekannten und renommierten Marken wie Kraft, Oscar Mayer, Heinz, Philadelphia, Velveeta, Lunchables, Planters, Maxwell House, Capri Sun, Ore-Ida, Jell-O und Kool-Aid in Nordamerika sowie Heinz, ABC, Master, Kraft, Golden Circle, Quero, Plasmon, Wattie’s und Pudliszki im internationalen Geschäft. Entstanden ist die Gesellschaft Mitte 2015 durch Fusion der Kraft Foods Group, Inc. auf die H.J. Heinz Holding Corp., die nach Vollzug der Fusion in The Kraft Heinz Company umbenannt wurde. Die Kraft Foods Group, Inc. wiederum war ein Spin-Off aus der ehemaligen Kraft Foods Inc. (Mondelez). Im Zuge des Spin-Off hatte die Kraft Foods Group Inc. mit Wirkung zum Oktober 2012 das nordamerikanische Lebensmittelgeschäft von der damaligen Kraft Foods Inc. übernommen. Größter Einzelaktionär ist übrigens schon seit dieser Fusion von Kraft und Heinz Berkshire Hathaway durchgehend mit knapp 27,5 Prozent. Die Holdinggesellschaft hat im Gegensatz zu uns die Kurstalfahrt der vergangenen Jahre voll mitgemacht: rund zwei Drittel Verlust! Denn vor zehn Jahren wurde Kraft Heinz ungefähr mit dem Dreifachen des aktuellen Börsenwertes bezahlt! Einer der größten Fehlgriffe von Warren Buffet. Seit Januar dieses Jahres gibt es Spekulationen, Berkshire Hathaway könne sich unter der neuen Führung durch Grag Abel von den Kraft Heinz Aktien trennen wollen, was zusätzlich auf die Kursentwicklung drückte.

Der 2025 entstandene Verlust lieferte den fundamentalen Hintergrund für den weitreichenden Kursverfall. Bezieht man diesen in die Berechnung des Gewinnwachstums noch ein, errechnet sich ein sehr niedriger Profit Value. Das Gewinnwachstum von 6 Prozent, das sich in der Projektion in unserem Modell errechnet, erscheint realistischer. Ein KGV von 12 erscheint angemessen, womit der Profit Value auf knapp 28 USD steigen sollte. Der Bottom Value errechnet sich jetzt bereits mit gut 29 USD, der Fair Value in der Projektion schließlich mit 31 USD.

Nach Henkel handelt es sich bei Kraft Heinz um die zweite Aufnahme einer „Consumer Staples“ Aktie in unser Portfolio. Jahrelang wurden die Aktien mit Bewertungsprämien für ihre starken Marken und ihre vermeintlich hohe Qualität bezahlt. Die Bewertungsaufschläge sind in den vergangenen zwei Jahren kleiner geworden (z.B. bei Procter & Gamble) oder sogar verschwunden (wie bei den von uns gekauften Aktien).

Wie hoch ist die Barreserve?

Das Euro-Kontoguthaben ist durch den Kauf von BMW und Porsche Automobil Holding auf 757.536 Euro reduziert worden, der Anteil am Fondsvermögen von 12,6 auf 11,0 Prozent.

Die Fremdwährungsguthaben werden durch den Kauf von Kraft Heinz um knapp 80.000 US-Dollar sinken. Vor der Verrechnung dieses am Freitag erfolgten Aktienkaufs sind sie gegenüber der Vorwoche wieder leicht durch Währungsgewinne gestiegen, zusammen auf jetzt umgerechnet 213.863 Euro (3,1 Prozent vom Fondsvermögen).

Die Bankguthaben in Euro und Fremdwährungen bilden unsere Barreserve, die durch die Käufe der beiden deutschen Automobilaktien um rund 110.000 Euro auf 971.400 Euro reduziert wurde. Der Anteil am Fondsvermögen ist damit von 15,65 auf 14,0 Prozent verringert worden. Die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile ist im Wochenvergleich nahezu unverändert geblieben (162.059 Anteile). Auch das Fondsvermögen ist gegenüber der Vorwoche kaum verändert (6.920.457 Euro).

Aktuelle strategische und taktische Überlegungen

Wir hatten unseren Rückzug aus Automobil-Aktien Mitte 2025 mit dem Verkauf der kleinen Restposition Renault abgeschlossen (Übrigens verkauft zu 33,02 Euro, also rund 20 Prozent über dem aktuellen Niveau und mit einem Gewinn von insgesamt knapp 24 Prozent). Jetzt, ziemlich genau ein Jahr und prozentual zweistellige Kursrückgänge später, ist der Branche einen antizyklischen Blick wert. Der lange Abwärtstrend spiegelt die extrem negative Stimmung wider. Auch und gerade die deutschen Auto-Aktien sind für Bruchteile ihres ausgewiesenen Eigenkapitals zu haben, obwohl sie in den schwarzen Zahlen geblieben sind und die Unternehmensgewinne ihre Tiefpunkte wohl 2025 (bei VW) bzw. 2026 (bei BMW) durchschritten haben dürften. Extrem attraktiv ist die aktuelle Bewertung auch im Verhältnis zu den Umsatzerlösen: BMW wird mit weniger als 35 Mrd. Euro bewertet für rund 130 Mrd. Euro jährlicher Einnahmen. Volkswagen hat gemessen an den Kursen der Stamm- und Vorzugsaktien zusammen keinen wesentlich höheren Börsenwert, erzielt aber sogar rund 330 Mrd. Euro an Umsatzerlösen pro Jahr. Kurzum: die aktuellen Kurse preisen anhaltende Marktanteilsverluste und sogar Verluste in größerem Umfang ein als Autoanalysten erwarten. Die Kursverluste der vorausgegangenen Wochen erscheinen deshalb übertrieben. Der BMW-Aktienkurs ist auf dem Niveau der Corona-Pandemie 2020 angekommen; der Aktienkurs von der Porsche Automobil Holding liegt sogar darunter – auf dem Niveau, das in der Wirtschaftskrise 2009 markiert wurde. Neben den genannten Aktien erscheinen auch andere Titel der Branche einschließlich Zuliefern unterbewertet. Wir werden die Entwicklung aufmerksam beobachten. Die Chancen dafür, dass hier zuletzt nach unten übertrieben wurde, sind groß.

2026 KW28 Report über das Portfolio des Investmentclub-Aktienfonds

Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank.

Bitte beachten Sie: Bei dieser Aufstellung handelt es sich um das Musterportfolio des ACC. Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte.

Bei Anregungen und Feedback erreichen Sie uns gerne per email. Ihre Ansprechpartner sind:

Was ist diese Woche (KW28/2026) an den Börsen geschehen?

US-Präsident Trump erklärte die brüchige Waffenruhe im Krieg gegen den Iran für beendet und befahl neue Luftangriffe. Die neuerliche Eskalation belastete die Märkte. Technologie-Aktien erlebten zwar zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen, profitierten letztendlich aber weiterhin vom Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI). Der südkoreanische Speicherchiphersteller SK Hynix vollzog erfolgreich den Börsengang an die Nasdaq. Der Nasdaq-100 legte auf Wochensicht +1,7 Prozent zu. Der Dow Jones verlor dagegen auf Wochensicht -0,5 Prozent, der Euro-STOXX-50 -2,2 Prozent. Nachdem der DAX am Montag noch einen neuen Höchststand erreicht hatte, beendete er die Woche mit einem Minus von -2,8 Prozent. Der japanische Nikkei-225 verlor -1,7 Prozent.

Wie hat sich der Anteilswert des Investmentclubs / Investmentfonds entwickelt?

Der ACC Alpha select Anteilswert wurde auf Basis der Schlusskurse vom Donnerstag mit 42,61 Euro berechnet. Gegenüber dem Wert der Vorwoche ist das ein Rückgang um -0,60 Euro bzw. -1,4 Prozent. Im laufenden Jahr (Jahreswechsel 42,01 Euro) sinkt unser Plus damit auf nur +1,4 Prozent. Das Netto-Plus beim ACC Alpha select Anteilswert über ein Jahr sinkt auf jetzt +10,8 Prozent (MSCI World in Euro sinkt auf +24,3 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds sinkt +17,4 Prozent, Mischfonds sinkt auf +12,2 Prozent). Aufgrund eines Basiseffektes steigt unser Plus aber über drei Jahre auf +39,5 Prozent (MSCI World in Euro +64,0 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +43,2 Prozent, Mischfonds sinkt auf +28,8 Prozent) und über fünf Jahre auf jetzt +37,6 Prozent (MSCI World in Euro sinkt auf +78,4 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds sinkt auf +38,7 Prozent, Mischfonds sinkt auf +21,2 Prozent).

Welche positiven Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochengewinner)

Die in diesem und dem folgenden Abschnitt genannten Kursveränderungen beziehen sich jeweils auf die Woche bis einschließlich Freitag, weichen also vom Zeitpunkt der Anteilswertberechnung um einen Tag ab.

Wochengewinner in dem schwierigen Umfeld sind in unserem Portfolio Sixt: Die Stammaktien legten auf Wochensicht +7,8 Prozent zu (auf 71,40 Euro, Einstand 69,83 Euro) und die Vorzugsaktien +5,2 Prozent (auf 60,20 Euro, Einstand 55,39 Euro). Damit setzt sich die Kurserholung nach den fundamental nicht nachvollziehbaren Kursverlusten in der zweiten Junihälfte fort.

Carrefour stiegen in dieser Woche gegen den Trend +2,3 Prozent (auf 16,49 Euro, Einstand 14,96 Euro). Die Analysten der Bank RBC haben die Aktie des Einzelhändlers unter die aussichtsreichsten europäischen Titel eingereiht. Die wichtigsten Kernpunkte aus der RBC-Analyse sind die starke Finanzkraft (RBC prognostiziert für Carrefour eine unterschätzte, zweistellige Free-Cashflow-Rendite), Profitabilitätssteigerung (RBC rechnet bis zum Geschäftsjahr 2028 mit einer Margenausweitung und einer verbesserten Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE). Dies werde unter anderem durch den Rückzug aus margenärmeren Regionen unterstützt.), den Fokus auf Kernmärkte (Carrefour zielt darauf ab, seinen Marktanteil im Heimatmarkt Frankreich weiter deutlich auszubauen.) und das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Analysten heben positiv hervor, dass der Konzern bei den Verbrauchern gut abschneidet und auch Raum für weiteres Wachstum in den Nahversorgungsformaten vorhanden sei.

Die europäischen Versicherungswerte gehörten ebenfalls in dem schlechten Marktumfeld zu den Profiteuren: ASR Nederland +2,2 Prozent (auf 68,04 Euro, Einstand 42,60 Euro), SCOR +1,9 Prozent (auf 31,88 Euro, Einstand 27,14 Euro) und AXA +1,3 (auf 44,27 Euro, Einstand 19,61 Euro). Die starke Performance europäischer Versicherungsaktien wird durch anhaltend hohe Dividendenrenditen, robuste Unternehmensgewinne und eine im Branchenvergleich solide fundamentale Bewertung angetrieben. Der Sektor profitiert im aktuellen Marktumfeld zudem von der Stabilität der Geschäftsmodelle und lukrativen Prämieneinnahmen, da diese in der Regel von konjunkturellen Schwankungen weniger stark belastet werden.

Bei Deutz (+0,8 Prozent auf 9,27 Euro, Einstand 4,25 Euro) steht angesichts der größten Übernahme in der Firmengeschichte eine Neubewertung an: Die Kölner haben eine Vereinbarung zur Übernahme des Rüstungskonzerns FFG Flensburger Fahrzeugbau GmbH aus Schleswig-Holstein geschlossen. Der Kaufpreis liege bei rund 1,6 Milliarden Euro. Er soll teilweise in Aktien bezahlt werden. Diese Eigenkapitalkomponente von derzeit rund 600 Millionen Euro wird durch die Ausgabe neuer Deutz-Aktien an die Verkäuferfamilien geleistet. Die entsprechende Kapitalerhöhung soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen werden. Sie würde zu einer Verwässerung der bisherigen Aktien führen – allerdings auch zu einem Sprung in der Größe des Deutz-Konzerns.

Welche negativen Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochenverlierer)

Die Aktie des österreichischen Baukonzerns PORR verzeichnete am Ende dieser Woche einen Kursrutsch, der insbesondere auf den überraschenden Ausstieg bzw. Anteilsverkauf des Großaktionärs IGO Industries Group zurückzuführen ist. Auf Wochensicht ergibt sich ein Rückgang um -15,2 Prozent (auf 38,80 Euro, Einstand 13,48 Euro). Der PORR-Großaktionär IGO Industries veräußerte 4,0 Prozent der Aktien des Unternehmens. Der gebündelte Anteil der beiden Hauptaktionäre (IGO Industries und Strauss Group) sank durch diesen Schritt auf 43,4 Prozent. Der Streubesitz der PORR-Aktien steigt somit deutlicher als bisher über die 50-Prozent-Marke, nämlich von 52,6 auf 56,6 Prozent, was die Attraktivität der PORR-Aktie mittel- bis längerfristig eher erhöhen dürfte. Kurzfristig sorgt das höhere Aktienangebot aber für Druck auf den Kurs. Unternehmensseitig wurde jedoch betont, dass sich an der Kontrollstruktur und den grundlegenden Eigentumsverhältnissen nichts geändert hat. CEO Karl-Heinz Strauss wertete die resultierende breitere Investorenbasis als langfristig positiv, da sie die Liquidität und internationale Sichtbarkeit der Aktie stärken soll.

Nach durchweg positiven Gewinnbeiträgen in der Vorwoche belastete in dieser Woche wieder die schlechte Preisentwicklung bei Edelmetallen die Aktienkurse der entsprechenden Aktien: Pan American Silver verloren -9,0 Prozent (auf 61,84 CAD, Einstand 40,97 CAD), Valterra Platinum -8,4 Prozent (auf 50,05 GBP, Einstand 37,69 GBP), OceanaGold -7,8 Prozent (auf 35,01 CAD, Einstand 36,41 CAD), Coeur Mining -7,6 Prozent (auf 15,98 USD, Einstand 22,73 USD) und Franco Nevada -7,1 Prozent (auf 290,92 CAD, Einstand 176,46 CAD). Am besten unter unseren Edelmetall-Aktien hielt sich Newmont -1,8 Prozent (auf 95,29 USD, Einstand 43,84 USD). Der Goldpreis testet weiter seine Unterstützung um 4.000 US-Dollar pro Unze. Der Silberpreis fiel im Wochenverlauf auf die Unterstützung bei 57 USD pro Unze zurück. Und auch Platin konnte sich noch nicht stärker vom unlängst markierten Jahrestief absetzen. Der Anteil aller 6 Edelmetall-Aktien zusammen am Fondsvermögen sank in dieser Woche von 14,9 auf 14,4 Prozent.

Welche Transaktionen gab es diese Woche?

Wir haben in dieser Woche keine Änderungen am Portfolio veranlasst, aber einen Wiedereinstieg bei Kraft Heinz geprüft. Wie bei ConAgra Brands gab es Gründe für den Kursrückgang der vergangenen dreieinhalb Jahre und für einen Einstieg bedarf es zumindest einer besseren Indikation für einen Aufwärtstrends.

Wie hoch ist die Barreserve?

Die Beteiligungsgesellschaft Mutares hat 2,00 Euro pro Aktie ausgeschüttet, für unsere 2.400 Aktien zusammen also brutto 4.800 Euro. Im Verhältnis zu unserem durchschnittlichen Einstandskurs 28,13 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 7,1 Prozent.

Das Euro-Kontoguthaben steht gegenüber der Vorwoche wenig verändert bei 869.706 Euro. Der Anteil am Fondsvermögen ist leicht von 12,4 auf 12,6 Prozent gestiegen.

Die Fremdwährungsguthaben sind gegenüber der Vorwoche ganz leicht durch Währungsgewinne gestiegen, zusammen auf jetzt umgerechnet 213.582 Euro (und von 3,0 auf 3,1 Prozent vom Fondsvermögen).

Zusammen mit dem Euro-Konto belaufen sich die Bankguthaben und damit unsere Barreserve auf 1.083.288 Euro. Der Anteil am Fondsvermögen ist von 15,5 auf 15,65 Prozent gestiegen. Die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile ist durch einen kleinen Nettomittelzufluss um 25 Anteile auf 162.050 Anteile gestiegen. Das Fondsvermögen ist gleichzeitig durch Kursverluste auf aktuell 6.921.202 Euro gesunken.

Aktuelle strategische und taktische Überlegungen

Die Sommermonate könne man als Aktienanleger meiden, legt zumindest das Börsensprichwort „Sell in May“ nahe. Auf die Statistik kann sich das nur insofern stützen, als dass die Zeit zwischen Mai und Oktober im langfristigen Durchschnitt schlechter ist als die Zeit von November bis Mai. „Schlechter“ heißt aber nicht „schlecht“. Bei nahezu allen Aktienindizes gibt es auch in diesen Monaten ein positives Durchschnittsergebnis. Wer glaubt, aus Vergangenheitswerten Rückschlüsse für die Zukunft ziehen zu können, muss rational gesehen durchgehend investiert bleiben.

Weitaus rationaler als nach dem Kalender den Investitionsgrad zu steuern, ist es, das Momentum bei der Auswahl der Aktien zu beachten, also Trends zu unterstellen: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein beobachteter Trend fortsetzt, ist für jeden kürzeren Zeitraum größer als die Wahrscheinlichkeit eines Trendbruchs.

Längerfristig setzen sich dann allerdings fundamentale Faktoren durch. Gerne goutieren Investoren hohes Wachstum mit Prämien, phasenweise auch „Qualität“, die allerdings oft im Auge des Betrachters liegt. Auch eine günstige Bewertung (Value) ist unumstritten von Vorteil für die künftige Kursentwicklung. Aber in diesem Feld gehen die Vorstellungen und Modelle, was den Wert einer Aktie bestimmt, noch weiter auseinander. So verwundert es nicht, dass mal der eine, mal der andere Faktor, mal die eine, mal die andere Strategie richtig liegt.

Wir setzen richtigerweise nicht auf einen einzigen Faktor, sondern kombinieren sie. Im besten Fall gelingt es uns, unterbewertete Aktien mit viel Kurspotenzial zu Beginn eines Aufwärtstrends zu kaufen. Wachstum und Qualität sind gerne gesehen, solange die dafür gezahlten Prämien nicht zu hoch sind. Ganz konkret würden wir aktuell vier Aktienpositionen neu ins Portfolio aufnehmen, wenn der fundamental gerechtfertigte Dreh nach oben eintreten würde. Und oft muss man alten Aktienpositionen nach Jahren guter Performance eine Konsolidierung zugestehen, bevor man sich wieder über überdurchschnittlich Kursgewinne freuen kann, wie aktuell bei AXA, einer unserer ältesten Positionen überhaupt.

2026 KW27 Report über das Portfolio des Investmentclub-Aktienfonds

Hier veröffentlichen wir wöchentlich den aktuellen Wochenkommentar sowie eine Aufstellung des aktuellen Aktien-Portfolios (Inventarliste). Diese Informationen sind nur für Mitglieder des ACC. Bitte geben Sie die Informationen und das Passwort nicht weiter. Vielen Dank.

Bitte beachten Sie: Bei dieser Aufstellung handelt es sich um das Musterportfolio des ACC. Alle Angaben dienen nur der internen Mitgliederinformation und sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind nur der Fondsprospekt und die offiziellen Halbjahres- und Jahresberichte.

Bei Anregungen und Feedback erreichen Sie uns gerne per email. Ihre Ansprechpartner sind:

Was ist diese Woche (KW27/2026) an den Börsen geschehen?

Zur Jahresmitte erreichten zahlreiche Indizes neue Rekordhöhen oder näherten sich diesen zumindest. Ein schwächer als erwarteter Beschäftigungsanstieg in den USA dämpfte die Sorge vor einer baldigen Leitzinsanhebung. Tech-Aktien blieben volatil und Software-Aktien wegen der möglichen KI-Auswirkungen eher schwach. Die europäischen Aktienmärkte konnten gegenüber dem US-Aktienmarkt etwas aufholen. Deutsche Aktien profitierten von Reformbeschlüssen der Bundesregierung. Während der Nasdaq-100 in dieser Woche nur +0,7 Prozent gewann und der japanische Nikkei-225 nur +0,6 Prozent, stieg der Euro-SToXX-50 und +3,1 Prozent und der DAX sogar um 4,5 Prozent.

Wie hat sich der Anteilswert des Investmentclubs / Investmentfonds entwickelt?

Der ACC Alpha select Anteilswert wurde auf Basis der Schlusskurse vom Donnerstag mit 43,21 Euro berechnet. Gegenüber dem Wert der Vorwoche ist das ein Anstieg um +0,15 Euro bzw. +0,4 Prozent. Darin sind die Kursgewinne vom Freitag noch nicht enthalten. Im laufenden Jahr (Jahreswechsel 42,01 Euro) wächst unser Plus damit wieder auf +2,9 Prozent. Das Netto-Plus beim ACC Alpha select Anteilswert über ein Jahr sinkt aufgrund eines Basiseffektes leicht auf jetzt +14,1 Prozent (MSCI World in Euro +25,8 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +20,2 Prozent, Mischfonds +13,9 Prozent) und über drei Jahre auf +39,3 Prozent (MSCI World in Euro +61,7 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +43,0 Prozent, Mischfonds +29,2 Prozent). Über fünf Jahre gibt es dagegen einen Anstieg des Nettogewinns auf jetzt +37,0 Prozent (MSCI World in Euro +79,1 Prozent, Durchschnitt Aktienfonds +40,0 Prozent, Mischfonds +22,2 Prozent).

Welche positiven Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochengewinner)

Die in diesem und dem folgenden Abschnitt genannten Kursveränderungen beziehen sich jeweils auf die Woche bis einschließlich Freitag, weichen also vom Zeitpunkt der Anteilswertberechnung um einen Tag ab.

Nach der steuerfreien Eigenkapitalausschüttung in der Vorwoche erholte sich die TRATON-Aktie über den Abschlag hinaus in dieser Woche um +10,0 Prozent (auf 35,14 Euro, Einstand 32,47 Euro). Fünf Analysten haben im abgelaufenen Monat ihre Aktienanalysen zu TRATON veröffentlicht. Nur ein Experte stuft die TRATON-Aktie als Kauf ein, vier Analysten urteilten „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel errechnet sich mit 35,00 Euro und wäre mit dem dieswöchigen Kursanstieg erreicht. Wir sehen mehr Spielraum nach oben. Den Profit Value hatten wir im September vergangenen Jahres mit 39,80 Euro errechnet, den Fair Value sogar mit gut 54 Euro. Dazu müsste allerdings der charttechnische Ausbruch über die Widerstandszone 35,40 bis 38,50 Euro gelingen. Zudem sind weder die eigene Positionierung noch das Marktumfeld für den Nutzfahrzeughersteller unproblematisch.

Deutsche Bank gewannen in dieser Woche +7,4 Prozent (auf 31,83 Euro, Einstand 8,54 Euro). Morgan Stanley hat das deutsche Geldhaus mit Blick auf die anstehende Berichtssaison zum zweiten Quartal zum Favoriten unter Europas Investmentbanken erkoren – gemeinsam mit Barclays.

Die Aktie des Edelstahl- und Legierungsherstellers Aperam gewann in dieser Woche +6,4 Prozent (auf 45,50 Euro, Einstand 33,45 Euro). Bis Anfang Juni war der Aktienkurs stark auf ein neues Vier-Jahres-Hoch gestiegen, worauf im Monatsverlauf starke Gewinnmitnahmen eingesetzt hatten. Jetzt lieferte offenbar der Ausblick auf das gerade abgeschlossene zweite Quartal einen Anlass für neue Käufe: Aperam meldete, dass das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal 2026 voraussichtlich deutlich über dem des ersten Quartals (90 Mio. Euro) liegen dürfte. Das zweite Quartal sei der Zeitraum, in dem das Brasilien-Geschäft seine volle saisonale Stärke entfaltet habe. Und handelspolitische Schutzmaßnahmen der EU hätten bereits im zweiten Quartal Wirkung gezeigt: Europa verzeichne eine Entlastung durch geringere Importvolumina, was direkt mit einer höheren Kapazitätsauslastung der europäischen Werke korreliere. Wie prognostiziert werden zudem Bewertungserträge erwartet, die auf zeitliche Effekte aus der Vorperiode zurückzuführen sind. Die Nettofinanzverschuldung werde voraussichtlich leicht unter dem Niveau des ersten Quartals liegen; der Schuldenabbau verlaufe dank der anhaltenden Kapitaleffizienz der letzten sechs Quartale planmäßig. Der von Aperam ermittelte Konsens für das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal 2026 liegt im Durchschnitt bei 121 Mio. Euro.

Die Aktie des japanischen Mischkonzerns Nippon Sanso gehörte die zweite Woche in Folge zu den größeren Gewinnern: Nach einem Anstieg um +5,6 Prozent in der Vorwoche nun +5,7 Prozent (auf 6.275 Yen bzw. 33,94 Euro, Einstand 2.681 Yen bzw. 18,31 Euro). Damit steht die Aktie knapp unter ihren Rekordhochs, die in den vergangenen Monaten erreicht wurden. Im Branchenvergleich mit den Industriegase-Herstellern Linde und Air Liquide hat die Nippon Sanso Aktie das Potenzial für neue Rekorde. Für sich betrachtet ist der Fair Value allerdings überschritten.

Durchweg überdurchschnittlich positive Gewinnbeiträge kamen in dieser Woche wieder von unseren 6 Edelmetall-Aktien, darunter Coeur Mining +8,2 Prozent (auf 17,30 USD, Einstand 22,73 USD) und OceanaGold +7,9 Prozent (auf 37,95 CAD, Einstand 36,41 CAD). Hintergrund sind natürlich die gestiegenen Edelmetallpreise. Damit sind die Chancen gestiegen, dass der Goldpreis bei 4.000 US-Dollar und Silber bei 55 bis 60 USD pro Unze einen Boden gefunden haben. Alle 6 Edelmetall-Aktien zusammen haben aktuell einen Anteil von 14,9 Prozent am Fondsvermögen.

Welche negativen Veränderungen gab es im Portfolio des Investmentclubs? (Wochenverlierer)

Ohne Unternehmensnachrichten gab der Aktienkurs von Orange in dieser Woche -6,6 Prozent (auf 15,86 Euro, Einstand 10,16 Euro) nach. Der Aktienkurs hatte sich zwischen Anfang 2025 und Mai dieses Jahres ungefähr verdoppelt. Damit hatte der Markt nach der eher schlechten Gewinnentwicklung bis einschließlich 2025 gewürdigt, dass der Gewinn ab 2026 wieder deutlich höher ausfallen dürfte. Der jetzige Kurs entspricht in etwa unserem aktualisierten Bottom Value, während der konservativ gerechnete Fair Value aufgrund des Gewinnrückgangs bis 2025 nur 12,41 Euro beträgt. In unserer Projektion besteht das Potenzial zu einer Rückkehr zu Kursen über 18 Euro.

Die Papiere von Heidelberg Materials sackten als einer der schwächsten DAX-Werte dieser Woche auf den tiefsten Stand seit Mitte Mai ab. Auf Wochensicht reduzierte sich das Minus von zwischenzeitlich rund 10 Prozent auf -4,6 Prozent (auf 175,85 Euro, Einstand 53,60 Euro). Marktbeobachter verwiesen zur Begründung auf reduzierte Umsatzprognosen mehrerer Analystenhäuser für den Baustoffkonzern im zweiten Quartal. Wir hatten bekanntlich nach hohen Kursgewinnen unsere früher große Position deutlich zu verkleinert (Anteil am Fondsvermögen nur noch 0,7 Prozent) und dabei durchschnittlich 201,65 Euro erzielt.

Welche Transaktionen gab es diese Woche?

Wie angekündigt, haben wir im Rahmen unseres Risikomanagements unser Dürr-Position verkauft. Wir haben für jede der 4.000 Dürr-Aktien 17,7962 Euro erhalten und damit gegenüber unserem durchschnittlichen Einstand zu 22,88 Euro einen Kursverlust von 22,2 Prozent realisiert. Wir hatten die Position in zwei Tranchen zu je 2.000 Aktien gekauft und unlängst noch die auf 0,80 Euro pro Aktie erhöhte Dividende erhalten, eine Dividendenrendite von 3,5 Prozent, was den Verlust unter die 20-Prozent-Marke abmildert. Bekanntlich waren die Geschäftsergebnisse des ersten Quartals schlechter als erwartet ausgefallen. Trotzdem hatte Dürr seine Jahresziele bestätigt. Der Markt scheint nicht an die gute Auftragschancen mit Lackieranlagen vor allem in Nordamerika und Asien zu glauben, die das Dürr-Management sieht.

Aufgrund von „Take-Profit“-Signalen haben wir unsere verbliebene Position in der südkoreanischen KT Corp vollständig verkauft und bei Aurubis eine Teilgewinnmitnahme vorgenommen:

Die 5.000 ADRs des südkoreanischen Telekom-Dienstleisters KT Corp haben wir an den NYSE zu 17,23115 USD verkauft. Gegenüber unserem Einstand zu 10,786 USD haben wir einen Kursgewinn von 59,8 Prozent realisiert. Die erste Hälfte unserer Gesamtposition hatten wir zu 18,433 USD verkauft, so dass der durchschnittliche Verkaufskurs 17,832 USD und der realisierte Kursgewinn insgesamt 65,3 Prozent beträgt. Zum Erfolg hinzu rechnen darf man noch die laufende Dividendenrendite von über 7 Prozent. Erst in der Vorwoche war uns die jüngste Quartalsdividende gutgeschrieben worden.

Bei Aurubis scheint der Kurshöhenflug zumindest vorerst beendet. Wir haben deshalb 200 Aktien zu 174,80 Euro verkauft. Gegenüber unserem Einstand zu 82,38 Euro haben wir damit einen Kursgewinn von 112,2 Prozent realisiert. Wir halten jetzt noch 400 Aurubis-Aktien.

Ein Ausbau unserer „Consumer Staples“ Investments erfolgte noch nicht. Bei ConAgra Brands fehlt bislang die Bestätigung eines Aufwärtstrends.

Wie hoch ist die Barreserve?

Franco-Nevada erhöhte die Quartalsdividende von 0,599 CAD auf 0,615692 CAD pro Aktie, zusammen für unsere 1.500 Aktien von 898,72 CAD auf 923,54 CAD. Nach Abzug der Quellensteuer wurden unserem CAD-Konto jetzt 785,01 CAD gutgeschrieben. Unser CAD-Bankguthaben ist dadurch auf 66.686 CAD gestiegen (hinzu gekommen sind noch 80,34 CAD Zinsen für Juni). Bei 4 Quartalsdividenden in der jetzigen Höhe werden 2,46 CAD Dividendenausschüttung pro Aktie erreicht. Dies entspricht im Verhältnis zu unserem Einstandskurs 176,46 CAD einer Dividendenrendite von 1,4 Prozent. Wir gehen von weiteren Dividendenerhöhungen aus.

Die Liste der bei Auslandsaktien abgeschlagenen Dividendenzahlungen, die noch nicht unseren Konten gutgeschrieben wurden, ist damit abgearbeitet.

Die Deutsche Rohstoff hat Ende Juni 2,25 Euro pro Aktie ausgeschüttet, für unsere noch 500 Aktien zusammen also 1.125 Euro. Im Verhältnis zu unserem Einstandskurs 54,20 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent.

Das Euro-Kontoguthaben ist durch die Aktien-Verkäufe auf jetzt 873.248 Euro erhöht worden (und der Anteil am Fondsvermögen von 11,2 auf 12,4 Prozent).

Die Fremdwährungsguthaben sind gegenüber der Vorwoche vor allem durch den KT Corp-Verkauf gestiegen, ferner durch die Dividende von Franco Nevada und durch die Zinserträge auf unsere Bankguthaben für Juni, zusammen auf jetzt umgerechnet 213.374 Euro, von 2,0 auf 3,0 Prozent vom Fondsvermögen. Zusammen mit dem Euro-Konto belaufen sich die Bankguthaben (nach den Aktienverkäufen) auf 1.086.622 Euro. Der Anteil am Fondsvermögen ist damit von 13,1 auf 15,5 Prozent erhöht worden. Die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile ist durch einen kleinen Nettomittelabfluss um 397 Anteile auf 162.025 Anteile gesunken. Das Fondsvermögen ist gleichzeitig durch Kursgewinne auf aktuell 7.022.693 Euro gestiegen.

Aktuelle strategische und taktische Überlegungen

Der MSCI Weltaktienindex war in den vergangenen Jahren kaum zu schlagen. Das war nicht immer so und wird auch in Zukunft nicht immer so sein. Im Jahr 1990, nach einer Jahrzehnte währenden Hausse in Japan, hatten japanische Aktien das höchsten Gewicht im MSCI Weltaktienindex, deutlich mehr als US-Aktien. Im folgenden Jahrzehnt erwies sich das als großer Bremsklotz und es war relativ leicht, den MSCI Welt zu schlagen.

Das Klumpenrisiko im MSCI World war in der Börsengeschichte noch nie so hoch wie heute: Mittlerweile machen US-Unternehmen fast 75 Prozent des Index aus. Allein die „Magnificent Seven“, also Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta, Tesla und Nvidia, haben ein Gewicht von zusammen über 24 Prozent. Diese Konzentration von US-Technologie-Aktien im Weltaktienindex übertrifft noch das hohe Gewicht japanischer Technologie-Konzerne 1990. Und es wird nicht besser, im Gegenteil: Zur Jahresmitte nimmt der Indexanbieter MSCI die SpaceX-Aktie in den MSCI World und den All Country World Index (ACWI) auf. Beide Indizes sind die Referenzindizes für viele beliebte ETFs. Damit werden viele Anleger indirekt zu SpaceX-Aktionären. Laut der Deutschen Börse war der MSCI World im vergangenen Jahr mit 22,6 Milliarden Euro der Referenzindex mit dem höchsten ETF-Handelsumsatz auf Xetra. Mit der Aufnahme von SpaceX in den MSCI World müssen diese großen Indexfonds SpaceX-Aktien kaufen. Diese zusätzliche Nachfrage nach Aktien ist vollkommen unabhängig von jeder fundamentalen Bewertung. Immerhin wird nicht der rechnerische Wert aller SpaceX-Aktien von über einer Billion US-Dollar das Gewicht im Index bestimmen, sondern die Marktkapitalisierung des sogenannten „free floats“, also der Kurswert der in den Börsenhandel eingeführten Aktien. Dieser Streubesitz beträgt bei SpaceX gerade einmal vier Prozent. Das Gewicht im MSCI World dürfte deshalb bis auf weiteres bei nur rund 0,1 Prozent liegen.

Höher wird das Gewicht voraussichtlich im Nasdaq-100-Index ausfallen. Die Nasdaq Börse hat im Vorfeld des SpaceX-Börsengangs ihre Regeln geändert und die „Fast Entry“-Zeit verkürzt. Bislang mussten sich Aktien zumindest mehrere Monate lang an der Nasdaq handeln lassen, bevor sie in den Index aufgenommen werden konnten. Für SpaceX wurde diese Frist auf nur 15 Handelstage zusammengestrichen, so dass SpaceX voraussichtlich schon am 6. Juli in den Nasdaq-100 aufgenommen wird. Börsenexperten kritisieren diese „Lex SpaceX“, also die Sonderbehandlung, die offenbar das Ziel hat, vom Boom zu profitieren. SpaceX profitiert bei der Gewichtung auch von der Regel, dass Aktien mit niedrigem Streubesitz (unter 33,3 Prozent) nun mit bis zum Dreifachen der frei handelbaren Aktien gewichtet werden.

Erfreulicherweise blieb wenigstens S&P Dow Jones Indices seinen bisherigen Regeln treu und änderte seine Regeln nicht für SpaceX oder die anderen bevorstehenden Mega-IPOs. Zu den sinnvollen Aufnahmekriterien gehört unter anderem ein Streubesitz von mindestens zehn Prozent und Profitabilität – also ein Gewinn im jüngsten Quartal und über die vergangenen vier Quartale hinweg. Zudem muss die Aktie mindestens zwölf Monate lang an einer zugelassenen Börse gehandelt worden sein. SpaceX scheitert an jedem einzelnen dieser Kriterien. So lag allein der Nettoverlust im ersten Quartal 2026 bei 4,3 Milliarden Dollar.

„Durch die rasche Aufnahme von SpaceX in den MSCI World und den Nasdaq 100 werden ETF-Anleger direkt den Risiken von hoch bewerteten Mega-IPOs ausgesetzt. Eine gehypte Einzelaktie wird für viele passive Anleger plötzlich zum Baustein der Altersvorsorge.“, urteilte Angela Göpfert von der ARD-Finanzredaktion dieser Tage in einem Beitrag für tagesschau.de.

Ausnahmeregeln für SpaceX erhöhen zudem das Risiko, dass es schon bald zu größeren Insiderverkäufe kommen könnte. Während die meisten neu börsennotierten Unternehmen Insiderverkäufe für etwa sechs Monate nach der Notierung verbieten oder zumindest einschränken, hat Elon Musk auch hier für SpaceX Regeländerungen durchgesetzt: Schon bis Anfang September könnten Insider laut Marktexperten theoretisch bis zu 44 Prozent der SpaceX-Aktien verkaufen. Daran, dass früher oder später weitere SpaceX-Aktien auf den Markt kommen, bestehen wenig Zweifel. Dann steigt auch der Streubesitz und damit das Gewicht der Aktie im MSCI World und im Nasdaq-100.

Wir verstehen unsere Strategie bewusst als benchmark-unabhängig, orientieren uns also nicht an Aktienindizes und an der Marktkapitalisierung. Mit dem MSCI-Welt und dem Nasdaq-100 haben wir eine für globale Aktienfonds ungewöhnlich kleine Schnittmenge. Die ACC Strategie vermeidet damit solche Klumpenrisiken, funktioniert besser als alleiniges Investment, erfordert weniger Risikomanagement und eignet sich auch als Ergänzung zu ETF-Investments, um die Rückschlaggefahren eines Gesamtportfolios zu verringern.